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Aus Eggers «Braui»-Beiz werden Wohnungen

Seit letzten Sommer ist Eggers «Braui»-Beiz geschlossen. Nun sollen im ehemaligen Restaurant zwei Wohnungen entstehen.

Marcel Egger (links) und Michael Egger, Besitzer der  Brauerei Egger, gaben das Braui-Restaurant letztes Jahr auf.
Marcel Egger (links) und Michael Egger, Besitzer der Brauerei Egger, gaben das Braui-Restaurant letztes Jahr auf.
Iris Andermatt
Die Schliessung war auf Ende 2018 geplant. Doch wegen personellen Abgängen konnte der Betrieb bereits im Sommer nicht mehr aufrechterhalten werden, so Marcel Egger.
Die Schliessung war auf Ende 2018 geplant. Doch wegen personellen Abgängen konnte der Betrieb bereits im Sommer nicht mehr aufrechterhalten werden, so Marcel Egger.
Michael Bucher
Die Brauerei Egger feierte 2018 ihr 155-jähriges Bestehen. Der Betrieb war bereits in der 5. Generation geführt worden.
Die Brauerei Egger feierte 2018 ihr 155-jähriges Bestehen. Der Betrieb war bereits in der 5. Generation geführt worden.
Michael Bucher
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Über 150 Jahre lang – so lange, wie es die Brauerei Egger gibt – wurde auf dem Gelände der «Braui» Worb auch gewirtet. Letzten Sommer war Schluss damit, die Brüder Marcel und Michael Egger schlossen die Türen des Restaurants. Zu wenig hatte der Betrieb rentiert, er musste von der Brauerei subventioniert werden, zu viele Wirte- und Pächterwechsel hatte das Lokal in den letzten Jahren hinter sich gehabt.

«Das Restaurant hat eine lange Tradition, wir können uns vorstellen, dass die Gastronomie in irgendeiner Art und Weise wieder in die ‹Braui› zurückkehren wird», sagte Michael Egger letztes Jahr zu dieser Zeitung. Während der Betrieb ruhe, wolle man sich überlegen, wie man weiterfahren solle.

Nun gibt es diesbezüglich Gewissheit: In den Räumlichkeiten wird künftig nicht mehr gewirtet. Wie die «Worber Post» schreibt, sollen im ehemaligen Restaurant zwei Wohnungen entstehen. Auch die Bar, die zum Betrieb gehörte, wird geschlossen. Sobald die Baubewilligung erteilt ist, sollen die Umbauarbeiten beginnen. Die Einsprachefrist läuft bis zum 8. April.

Die Brüder hätten sich den Entscheid nicht leicht gemacht, sagten sie zur «Worber Post». «Wir stehen für Tradition, aber nicht zu jedem Preis.»

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