Basler Stiftung wird Investorin auf Berner Viktoria-Areal

Die Stadt Bern hat eine Investorin für das Areal der alten Feuerwehrkaserne Viktoria gefunden. Die Basler Stiftung Edith Maryon beteiligt sich am geplanten Neubau.

Für den Neubau auf dem Viktoria-Areal ist eine Investorin gefunden worden.

Für den Neubau auf dem Viktoria-Areal ist eine Investorin gefunden worden. Bild: Urs Baumann

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Die Basler Stiftung Edith Maryon beteiligt sich als Investorin am Bau von gemeinnützigem Wohnraum auf dem Areal der alten Feuerwehrkaserne Viktoria in Bern. Ein Baurechtsvertrag soll bis Ende 2018 abgeschlossen werden.

Mit der Stiftung und ihrem Tochterunternehmen equimo AG sei eine Investorin gefunden worden, welche die Auflagen des Gemeinderates erfülle, teilte die Stadt Bern am Donnerstag mit. So wird die bereits bestehende Tagesschule im definitiven Nutzungskonzept integriert.

Auch sollen die heutigen Nutzungen «bestmöglich» weitergeführt werden, schreibt der Gemeinderat. Die Investorin will demnach das Areal mit dem Verein Alte Feuerwehr und der Wohnbaugenossenschaft Central entwickeln. Dazu haben die Mitglieder beider Organisation die Genossenschaft Viktoria gegründet, wie sie ihrerseits mitteilten.

Geplant ist ein Neubau im Bereich des Saalbaus an der Gotthelfstrasse. Der Altbau an der Viktoriastrasse/Ecke Gotthelfstrasse soll nur sanft renoviert werden.

Zwischennutzung soll verlängert werden

Die Verträge für die derzeitige Zwischennutzung und die damit verbundene Baubewilligung laufen Ende Januar 2019 aus. Weil das Projekt für die Arealüberbauung erst im Laufe des Jahres 2019 bewilligungsreif sein dürfte, will der Gemeinderat die Zwischennutzung verlängern. Dazu muss aber erneut ein Baugesuch eingereicht werden.

Das Areal wird zwischengenutzt, seit die Berner Berufsfeuerwehr Ende 2014 aus der Kaserne im Breitenrainquartier in einen Neubau beim Forsthaus umgezogen ist. Nebst einer temporären Flüchtlingsunterkunft haben sich in der alten Kaserne diverse Kleingewerbler eingemietet - von der Boxschule bis zur Likörproduktion.

Die 1990 gegründete Stiftung Edith Maryon mit Sitz in Basel fördert mit ihrer Tochtergesellschaft equimo AG den sozialen Wohnungsbau. Der Stiftungsname geht zurück auf eine englische Bildhauerin, die in den 1920er-Jahren Mitarbeiterin Rudolf Steiners in Dornach SO war.

Die Gründer wollten Maryons Engagement für sozialen Wohnungsbau weiterführen, indem sie Boden und Liegenschaften der Spekulation entziehen, günstigen Raum sicherstellen und Projekte fördern. (flo/sda)

Erstellt: 14.06.2018, 12:44 Uhr

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