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Baustart für neues Bundesverwaltungszentrum

Auf dem Berner Zeughausareal am Guisanplatz hat der Bau eines neuen Verwaltungszentrums des Bundes begonnen. Das neue Gebäude wird nicht wie noch 2011 bekanntgegeben 3300 Arbeitsplätze beherbergen, sondern 4700.

So soll das Zentrum dereinst aussehen.
So soll das Zentrum dereinst aussehen.
zvg

Auf dem Berner Zeughausareal am Guisanplatz hat in diesen Tagen der Bau eines neuen Verwaltungszentrums des Bundes begonnen. Das neue Gebäude wird nicht wie noch 2011 bekanntgegeben 3300 Arbeitsplätze beherbergen, sondern 4700.

Durch diverse Projektoptimierungen und Anpassungen der Büro-Layouts sei es gelungen, die Anzahl Arbeitsplätze innerhalb der bestehenden Gebäudevolumen zu erhöhen. Das sagte ein Sprecher des Bundesamts für Bauten und Logistik (BBL) auf Anfrage.

In einer ersten Bauetappe entstehen zwei Gebäude für rund 2700 Büroarbeitsplätze, wie das BBL mitteilte. Zuerst werden Bauprovisorien erstellt, Werkleitungen umgelegt und die Baustelleninfrastruktur installiert. Ab Mitte Juli folgt der Abbruch bestehender Gebäude. Denkmalpflegerisch geschützte Bauten wie das erste Zeughausgebäude bleiben erhalten.

Minergie-P-Eco-Standard

Voraussichtlich Anfang 2014 beginnt der Aushub auf einer Fläche von zirka drei Fussballfeldern. Frühestens ab Ende 2017 können die ersten Gebäude bezogen werden. Sie werden Minergie-P-Eco-Standard aufweisen.

Vorgesehen ist, dass Verwaltungseinheiten des Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS), des Justiz- und Polizeidepartements (EJPD) und der Bundesanwaltschaft in die Gebäude auf dem Kasernenareal einziehen.

Gemäss einer Visualisierung des BBL wird das neue Verwaltungszentrum des Bundes am Guisanplatz ganz ähnlich wie das Schulgebäude des Feusi-Bildungszentrums bei der S-Bahn-Haltestelle Bern-Wankdorf aussehen. Die beiden Gebäude stammen aber von verschiedenen Architekturbüros, wie eine kleine Internetrecherche zeigt.

Im Dialog mit Quartierkommission

Bereits während der Planung des Bauprojekts befand sich das BBL nach eigenen Angaben in ständigem Austausch mit der Quartierkommission Dialog Nordquartier und der Stadt Bern, welche beide ihre Interessen und Anliegen einbringen konnten. Diesen ständigen Kontakt will das BBL auch über die Planungsphase hinaus weiter pflegen.

Auf Anregung der Quartierkommission werde beispielsweise das baustellenbedingte Verkehrsaufkommen dosiert und direkt Richtung Autobahn geleitet.

SDA/js

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