Baustellenzoff in der Rathausgasse geht weiter

Bern

Neben dem Kran für eine Baustelle in der Rathausgasse soll eine weitere Plattform für Bauschutt aufgebaut werden. Die Anwohner wollen dies nicht akzeptieren.

In der oberen Rathausgasse steht seit Juli ein Betonsockel. Darüber – in sechs Meter Höhe – wird bald ein Kran stehen.

In der oberen Rathausgasse steht seit Juli ein Betonsockel. Darüber – in sechs Meter Höhe – wird bald ein Kran stehen.

(Bild: Raphael Moser)

Christoph Hämmann

Der Widerstand gegen die neuste Baustelle in der oberen Rathausgasse hat einen neuen Adressaten. Weil das städtische Tiefbauamt nicht bereit sei, über eine Verlegung der geplanten Baustelleninstallation von der Rathausgasse auf den Kornhausplatz zu diskutieren, hat der Rathausgass-Brunngass-Leist nun den Regierungsstatthalter und den Berner Gemeinderat angeschrieben. Laut dem Schreiben, das auch an die Medien ging, können Gewerbetreibende und Anwohner mit dem Kranaufbau leben. Ohnehin ist das Betonfundament, auf dem der Kran zu stehen kommen soll, bereits errichtet worden.

Nicht akzeptieren können die Betroffenen dagegen die Baustelleninstallation – eine weitere Plattform, etwa für Bauschutt, geplant ebenfalls in der Rathausgasse, die bereits seit zwei Jahren wegen Leitungssanierungen eine Langzeitbaustelle ist. Deshalb sollen die Behörden nun prüfen, ob das bisherige Vorgehen – das zwar eine private Baustelle, die Sanierung der Liegenschaft am Kornhausplatz 7, betrifft – ihren Versprechungen von Partizipation und Information entsprächen und ob nicht ein Teil des Kornhausplatzes für die Baustelle genutzt werden könnte, schreibt der Leist.

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