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Berner Katholiken zahlen eine Million an Haus der Religionen

Gute Nachrichten für das Berner Haus der Religionen: Das Parlament der Katholischen Kirche Region Bern hat eine Million Franken für das Projekt freigegeben.

Modell des Hauses der Religionen: Jetzt sprechen auch die Katholiken Geld.
Modell des Hauses der Religionen: Jetzt sprechen auch die Katholiken Geld.
zvg

Das Geld werde als zinsfreies langfristiges Darlehen zur Verfügung gestellt, entschied der Grosse Kirchenrat am Mittwochabend. Der Entscheid sei einstimmig gefallen, teilte die Katholische Kirche Region Bern am Donnerstag mit. Damit sei das Haus der Religionen mit seinem Bauprojekt am Europaplatz nun auf der Zielgeraden.

Noch fehlen 1 bis 1,7 Millionen Franken

Das Haus der Religionen ist Teil einer von einem Zürcher Unternehmen geplanten Überbauung mit Hotel, Restaurant und Büros für rund 80 Millionen Franken. Das eigentliche Haus der Religionen ist auf 10 Millionen Franken veranschlagt. Eine Stiftung will dieses Geld aufbringen.

Ihr Präsident, Guido Albisetti, sagte am Donnerstag auf Anfrage, auch nach dieser Zusage der Katholischen Kirche Region Bern fehlten der Stiftung noch rund 1,7 Millionen Franken bis zum Ziel 10 Millionen Franken.

Allerdings ist das Loch «nur» eine Million gross, wenn 700'000 Franken abgezogen werden, für welche die Stiftung Darlehen in Aussicht hat. Für die restliche Million hat der Trägerverein des Hauses der Religionen einen Spendenaufruf gestartet.

Auf 8,3 Millionen Franken vorhandenes Kapital kommt die Stiftung allerdings nur, wenn die evangelisch-reformierte Gesamtkirchgemeinde Bern im Juni und der bernische Grosse Rat zu einem noch unbestimmten Zeitpunkt Beträge von 1 und 2,4 Millionen Franken sprechen. Der bernische Grosse Rat soll Mittel aus dem Lotteriefonds bewilligen.

Die Stiftung geht aber davon aus, dass diese 3,4 Millionen Franken fliessen.

Zürcher Unternehmen hat Geduld

Die Finanzierung dauert also noch, doch hat laut Albisetti das Zürcher Unternehmen der Stiftung zugesichert, dass sie genügend Zeit erhält fürs Geldsammeln. Ursprünglich hatte es geheissen, bis Ende Januar und später bis in diesem Frühling müsse das Geld vorhanden sein.

SDA/tan

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