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Bernerin schafft Sprung zu Béjart

Die 19-jährige Astrid Julen aus Muri bei Bern hat es geschafft: In einem Teilnehmerfeld von 200 ambitionierten Tänzerinnen und Tänzern aus aller Welt ist sie in die renommierte Rudra Béjart Tanzschule aufgenommen worden. Als einzige Schweizerin.

Unermüdlich übt Astrid Julen immer wieder eine gedrehte Arabesque. So lange, bis diese sitzt und Gabriel Otevrel, ihr Ballettmeister, zufrieden ist. Nichts scheint die 19-jährige Tänzerin aus Muri aus der Ruhe zu bringen. Diese innere Haltung, ge-paart mit einem Streben nach vorne, hat sie nun dorthin gebracht, wo sie immer hin wollte: ans renommierte l`école-atelier Rudra Béjart in Lausanne.

Noch kann es Astrid Julen kaum glauben, dass gerade sie die harte Prüfung unter all den 16- bis 20- Jährigen geschafft hat. Als einzige Schweizerin, unter nahezu 200 ambitionierten Tänzerinnen und Tänzern aus aller Welt. «Ich war beeindruckt vom hohen Niveau der Konkurrenz», sagt sie. Schlussendlich, nach zwei Tagen Vortanzen in den verschiedensten Sparten, wurden 25 Bewerber aufgenommen. Die erste grosse Selektion durch eine fünfköpfige Jury erfolgte bereits nach den «exercises» an der Stange. Am Folgetag waren ein Solo und Improvisation angesagt. Der selbst choreografierte Solopart war Teil von Julens Maturarbeit. Dass sie es nun geschafft hat, erfüllt sie mit Stolz und Genugtuung.

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