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Berufsberatungszentrum wird geschlossen

Der Kanton Bern passt die Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung (BSLB) im Kanton Bern der bevorstehenden Justiz- und Verwaltungsreform an. Die BSLB muss deshalb pro Jahr 400'000 Franken sparen und schliesst das Berufsberatungszentrum Lyss.

Die Schliessung des Berufs- und Informationszentrums (BIZ) in Lyss erfolge im Rahmen einer Neuausrichtung der BSLB, teilte die kantonale Verwaltung am Montag mit. Geplant ist, dass die Fachleute des BSLB künftig im ganzen Kanton vermehrt Kurzberatungen in den Schulhäusern anbieten.

In der neuen Strategie des BSLB ist ebenfalls vorgesehen, die Informationsbeschaffung und die spezialisierte Beratung neu regional an einem Ort zu konzentrieren.

Die BSLB folge damit dem Modell, das bereits in der Region Bern angewandt werde. Das sagte der Vorsteher des kantonalen Mittelschul- und Berufsbildungsamts, Theo Ninck, dazu auf Anfrage. Dort wurden vor zwei Jahren neun BIZ zu einem einzigen zusammengefasst. Es befindet sich in Bern. Dafür wurde die Kurzberatung in den Schulhäusern verstärkt.

Am BIZ in Lyss arbeiten fünf Personen in Teilzeit. Sie werden laut Ninck in Biel weiterbeschäftigt.

Im Berner Oberland bleibt zwar das BIZ Spiez erhalten, doch wird gemäss der neuen BSLB-Strategie die Infothek in Thun regional zusammengefasst. Die französischsprachige Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung in Biel wird neu fachlich der neuen Regionalleitung Jura bernois unterstellt.

SDA/js

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