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BLS baut 160 Wohnungen

Die BLS wird zur Immobilieninvestorin: Das Berner Bahnunternehmen will am Bahnhof Bümpliz-Nord 80 Millionen investieren.

Das Siegerprojekt: Vier neue Gebäude will die BLS beim Bahnhof Bümpliz-Nord erstellen.
Das Siegerprojekt: Vier neue Gebäude will die BLS beim Bahnhof Bümpliz-Nord erstellen.
BLS

Der Bahnhof Bümpliz-Nord ist veraltet. Das Berner Bahnunternehmen BLS plant nun auf dem Areal eine Grossüberbauung. Vorgesehen ist ein neuer, hindernisfreier Bahnhof. Und daneben soll südlich der Bahngeleise eine neue Überbauung für Geschäfte und rund 160 Wohnungen ent­stehen. Die BLS will das Bau­projekt zwischen 2021 und 2040 etappenweise realisieren.

Der neue Bahnhof soll 2021 fertig­gestellt sein, die ersten zwei Gebäude bis 2024. Die Gesamtinvestitionen betragen 80 Millionen Franken, wovon die BLS den grössten Teil übernehmen wird. Die BLS wird damit zur Immobilieninvestorin im grossen Stil. Sie verfolgt so eine ähnliche Strategie wie die SBB, die schon seit längerem dazu übergegangen sind, die grossen Bahnhofareale für Überbauungen zu nutzen.

Sieger des Wettbewerbs

«Cerniera» – «Scharnier» heisst das Projekt des Architekturbüros Armon Semadeni aus Zürich, das die BLS in Bümpliz-Nord reali­sieren will. Geplant sind vier Gebäude mit sechs bis sieben ­Stockwerken für Wohnungen, Verkaufs- und Dienstleistungs­flächen. Eine Fachjury hat im ­Rahmen eines Architekturwettbewerbes Beiträge von sechs Ar­chitekturbüros geprüft und «Cerniera» zum Sieger erklärt.

Gemeinsam mit der Stadt Bern hat die BLS die Wettbewerbsbeiträge am Dienstag einem Fachpublikum vorgestellt. Alle Projekte werden bis zum 22. September im Eingangsbereich der Hochschule der Künste gegenüber dem Bahnhof Bümpliz-Nord ausgestellt.

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