Bremgarten: Die SP will das Gemeindepräsidium

Bremgarten

Die Kandidaten für die Wahlen in Bremgarten sind fast alle bekannt. Den einzigen Bewerber für das Präsidialamt stellt zurzeit die SP.

Der abtretende Gemeindepräsident Andreas Kaufmann (rechts) und der antretende Kandidat Andreas Schwab (links). (Archivbild)

Der abtretende Gemeindepräsident Andreas Kaufmann (rechts) und der antretende Kandidat Andreas Schwab (links). (Archivbild)

(Bild: Valérie Chételat)

Die Nachricht hat die Ortsparteien in Bremgarten überrascht. Mitte August gab der aktuelle Präsident, Andreas Kaufmann (GLP), bekannt, dass er bei den Gemeinderatswahlen am 1. Dezember nicht erneut antreten wird. Als Grund nannte er eine neue berufliche Situation.

Die erste Partei, die nun einen Kandidaten für das Präsidialamt bekannt gibt, ist die SP. Andreas Schwab, der bei den Wahlen vor vier Jahren ein gutes Ergebnis erzielte, will nun Gemeindepräsident werden. Er räumt ein, dass das Präsidium ein hohes Ziel sei. Gleichzeitig sei es aber an der Zeit, die Anliegen der SP auf Präsidialebene durchzusetzen. Und Schwab sagt: «Wir wollen den Stimmbürgern eine Auswahl und damit eine echte Wahl bieten.»

Zurzeit sieht es allerdings nicht so aus, als hätte das Stimmvolk in Bremgarten eine Auswahl. Was bisher klar ist: Die SVP, die mit Ulrich Stähli aktuell einen Sitz hält, buhlt nicht um das Amt des Präsidenten. Das Ziel sei, den bisherigen Gemeinderat zu bestätigen. Für die SVP kandidieren zudem Alexander Leu und Erich Weber.

FDP: Noch kein Kandidat

Sowohl die SP als auch die FDP treten mit einer Fünferliste an. Bei beiden Parteien wollen zwei Bisherige erneut in den siebenköpfigen Rat einziehen. Bei der SP will neben Andreas Schwab auch Stefan Geiser noch einmal in die Exekutive von Bremgarten. Weitere SP-Kandidaten sind Dagmar Hensel-Bosshard, Basil Gerber und Oliver Krüger. Bei der FDP wollen sich sowohl Pascale Keller und Peter Magnaguagno neuerlich versuchen. Zudem stellen sich Stephan Flückiger, Rémy Hübschi und Manuela Wüthrich-Leonardi zur Wahl.

Die Nominationen der FDP sind bereits seit einiger Zeit bekannt. Doch bisher hat noch keiner der Kandidaten die Absicht geäussert, das Präsidialamt anzustreben. Gute Chancen auf das Präsidialamt könnte sich Pascale Keller ausrechnen. Neben dem abtretenden Balmer erzielte sie bei den letzten Wahlen innerhalb der FDP das beste Ergebnis.

Im Gegensatz zu allen anderen Ortsparteien haben die Grünliberalen ihren Nominationsprozess für die Gemeindewahlen noch nicht abgeschlossen.

mgo

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