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CVP will Abstimmung über Berner Velo-Offensive

Die Stadtberner CVP befürchtet, dass das Projekt «Velo Offensive» am Stimmvolk vorbeigeschmuggelt werde. Deshalb verlangt die Partei mit einer Motion eine Volksabstimmung.

Das Ziel der sogenannten Velo-Offensive ist es, den Veloanteil im Verkehr bis 2030 von heute 11 auf 20 Prozent zu steigern.
Das Ziel der sogenannten Velo-Offensive ist es, den Veloanteil im Verkehr bis 2030 von heute 11 auf 20 Prozent zu steigern.
Beat Mathys

Die Stadtberner CVP fordert eine Volksabstimmung über die Velo-Offensive. Der Gemeinderat solle dem Volk einen Rahmenkredit vorlegen, der die Velofördermassnahmen für einen Zeitraum von fünf Jahren umfasse, fordert die Partei.

Sie wird im Stadtrat eine entsprechende Motion einreichen. Es dürfe nicht sein, dass ein solches Projekt in Scheiben aufgeteilt und am Stimmbürger vorbeigeschmuggelt werde, machten Parteivertreter am Donnerstag vor den Medien deutlich.

Die Stadt Bern will den Veloverkehr mit einer Reihe von kleineren und grösseren Massnahmen fördern. Das Ziel der sogenannten Velo-Offensive ist es, den Veloanteil im Verkehr bis 2030 von heute 11 auf 20 Prozent zu steigern.

Die CVP zweifelt, dass dies gelingt - und sie verlangt eine Kurskorrektur. Die Stadt fördere den Veloverkehr vornehmlich auf kostspielig sanierten Hauptverkehrsachsen. Doch genau diese Strassen würden von vielen Leuten zum Velofahren gemieden.

Sinnvoller wäre es laut CVP, die Veloachsen auf Nebenstrassen auszurichten. Ausserdem müsse die Veloinfrastruktur der Stadt besser auf die Bedürfnisse der Familien und der Generation 50plus ausgerichtet sein. Für diese Leute sei das Velofahren in Bern heute zu gefährlich.

Die CVP hat mit Reto Nause einen Sitz im fünfköpfigen Gemeinderat. Nause stellt sich im Herbst zur Wiederwahl. Im Parlament besetzt die Partei zwei der 80 Sitze.

SDA/mib

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