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Das Alpine Museum zeigt die Bilder des Pioniers der Bergfotografie

Ab Freitag präsentiert das Alpine Museum in einer neuen Ausstellung die Anfänge der Hochgebirgsfotografie in der Schweiz. Zu sehen ist erstmals das Lebenswerk von Jules Beck (1825-1904), der mit einer neuen Technik die Bergfotografie revolutionierte.

Weltberühmt wurde Jules Becks Bild von der Dufourspitze. Es ist das erste Foto, das in so grosser Höhe aufgenommen wurde.
Weltberühmt wurde Jules Becks Bild von der Dufourspitze. Es ist das erste Foto, das in so grosser Höhe aufgenommen wurde.
Jules Beck

Der in Biel und Bern aufgewachsene Beck verabschiedete sich ab 1866 von den aufwändigen nassen Kollodiumplatten, die eine Ausrüstung von mindestens 250 Kilogramm Gewicht erforderten. Stattdessen setzte er auf Tannin-Trockenplatten.

Mit« leichtem» Gepäck auf die Gipfel

Damit reduzierte Beck seine Ausrüstung auf 14 Kilogramm. Die Mobilität, die er dadurch gewann, wog gemäss dem Alpinen Museum den Nachteil einer zehnmal längeren Belichtungszeit «bei Weitem» auf.

Aus 1200 Aufnahmen aus allen wichtigen Teilen des Schweizer Alpenraums und Gebirgen der Nachbarländer besteht das Werk Becks. Es ist damit international bedeutend und schafft ein gesamthaftes Bild der damaligen alpinen Touren und Landschaften.

Beck kommentiert persönlich

Beck selber kommentiert in der Berner Ausstellung: Erhalten sind zwölf Vorträge zu seinen Exkursionen. Zu sehen sind nebst Originalfotoabzügen auch Abzüge der Originalnegativ-Glasplatten. Es handelt sich um den einzigen noch existierenden Bestand an Trockenplatten aus der Frühzeit der Bergfotografie.

Die Ausstellung mit dem Titel «Photographische Seiltänzereien» dauert bis zum 25. September 2011.

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