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Das Geld für ein neues Spital ist da, der Standort fehlt

Private Investoren seien bereit, ein neues Spital in der Stadt Bern zu finanzieren, versichert Spital-Netz-Direktor Fredy Furrer. Es soll in fünf Jahren das Ziegler- und das Tiefenauspital ersetzen. Wo der Neubau stehen wird, ist unklar.

«Wir werden das neue Spital in Bern ganz sicher bauen», sagt Fredy Furrer, der Direktor der Spital Netz Bern AG. Schon in fünf Jahren soll der Neubau die alten Spitäler Tiefenau und Ziegler ersetzen. Beide gehören zur Spital Netz Bern AG und damit dem Kanton. Und beide Spitäler sind stark renovationsbedürftig. Darunter leiden die Behandlungsabläufe: Das Personal kann zu wenig rationell arbeiten. Die Betreiber legen bei jeder Behandlung 200 Franken drauf.

«So haben die beiden Spitäler keine Überlebenschance», lautet Furrers Diagnose. Deshalb arbeitet das Spital Netz Bern fieberhaft an einem Plan für einen Neubau. Dort sollen die Abläufe so gestaltet werden, dass die Patienten mit 15 bis 25 Prozent weniger Personal behandelt werden können. Nur so sei der Spitalbetrieb konkurrenzfähig, ist Furrer überzeugt.

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