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Debakel um Solar Industries: Stadt Bern verliert 7,3 Millionen

Der Konkurs der Firma Solar Industries AG und die finanziellen Wirren der Beteiligungsgesellschaft New Value kosten die Stadt Bern 7,3 Millionen Franken. Allein der Verlust bei der städtischen Pensionskasse beträgt 2,34 Millionen.

Anfang 2011 präsentierten Verwaltungsratspräsident Rolf Wägli, Finanzchef Thomas Cadonau und Produktmanager Darren Simpson (von links) das erste von Solar Industries hergestellte Solarmodul (Archivbild).
Anfang 2011 präsentierten Verwaltungsratspräsident Rolf Wägli, Finanzchef Thomas Cadonau und Produktmanager Darren Simpson (von links) das erste von Solar Industries hergestellte Solarmodul (Archivbild).
zvg
Solarpionier Rolf Wägli soll Millionen verspekuliert haben und muss sich nun vor Gericht verantworten.
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zvg
So hätte die Solarfabrik in Langenthal aussehen sollen.
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zvg
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Die Rede ist von einer Fehlinvestion oder von einem missglückten Risikogeschäft. Tatsache ist: Die Stadt hat wegen Beteiligungen des stadteigenen Unternehmens Energie Wasser Bern (EWB) sowie ihrer Pensionskasse (PVK) viel Geld verloren; 7,3 Millionen Franken total.

EWB war mit 15 Prozent an der Solar Industries AG beteiligt, über die im April 2012 der Konkurs eröffnet wurde. Dem ehemaligen Verwaltungsratspräsidenten Rolf Wägli wird Veruntreuung vorgeworfen, die zum Debakel führte (siehe Kasten). Der Abschreiber für EWB beträgt 5 Millionen Franken, wie Sprecherin Alexandra Jäggi bestätigt. 2 Millionen gingen zulasten der Rechnung 2011, 3 Millionen wurden 2012 verbucht.

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