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Der Hexenmeister der schönen Künste

Seit 1968 führt Martin Krebs seine legendäre Galerie in Bern. Ende März muss er infolge von Sanierungsarbeiten die Tore schliessen. Eine Begegnung.

Vor  einem Werk des Duos M.S. Bastian/Isabelle L.: Martin Krebs in seiner letzten Schau an der Münstergasse.
Vor einem Werk des Duos M.S. Bastian/Isabelle L.: Martin Krebs in seiner letzten Schau an der Münstergasse.
Beat Mathys
Das waren noch Zeiten: Martin Krebs in den Sechzigerjahren
Das waren noch Zeiten: Martin Krebs in den Sechzigerjahren
zvg/Albert Winkler
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Martin Krebs trägt ein Gilet aus hellblauem Kunstpelz. Das exzentrische Stück stammt von seinem gegenwärtigen Lieblingsdesigner, dem international erfolgreichen Schweizer Julian Zigerli. «Alte Kirchen muss man schmücken», sagt er selbstironisch.Gestern hat der Galerist, der sein Alter nicht verrät, seine letzte Schau an der Münstergasse eröffnet. Infolge von Sanierungsarbeiten muss er seine legendäre Galerie Ende März schliessen. Zwei- und dreidimensionale kunterbunte Kunst des Bieler Künstlerpaares M. S. Bastian und Isabelle L. sorgen für ein fulminantes Schlussbouquet. Ein Wandobjekt voller Comicfiguren ist mit «Galerie Krebs» beschriftet. Als zauberhafte Geisterbahn bezeichnet Krebs die liebevolle Hommage des Duos.

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