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Der Krebs machte sie tiefgründig

Eva und Kurt Loosli aus Bern treten in einem Film der Bernischen Krebsliga auf. Nicht, weil sie zeigen wollen, wie man den Krebs besiegt. Sondern weil sie in der Krankheit ihren «inneren Frieden» gefunden haben.

Eva und Kurt Loosli erzählen auf einer DVD der Bernischen Krebsliga, was sie durch die Krankheit gelernt haben.
Eva und Kurt Loosli erzählen auf einer DVD der Bernischen Krebsliga, was sie durch die Krankheit gelernt haben.
Urs Baumann

Eva Loosli tippte auf ein Burnout, als sie im Frühling 2008 ihren Arzt aufsuchte. Erstaunt hätte sie die Diagnose nicht. Sie leitete ein Heim, unterrichtete an einer Gewerbeschule und war auch als Mutter zweier knapp erwachsener Kinder gefordert. «Ich machte immer etwas mehr, als ich eigentlich wollte», sagt die heute 53-Jährige. Doch der Arzt sah in ihr kein Burn-out-Opfer und liess sie gründlich untersuchen. Am 7.April 2008 erhielt Eva Loosli die Diagnose: «Burkitt Lymphom». Die diplomierte Pflegefachfrau verstand sofort, dass sie von einem der aggressivsten Tumoren befallen war. «Sämtliche Hohlräume in meinem Bauch – vom Hals bis zum Schambein – waren voll davon.»

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