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Der schlafende Mann, der die Passagiere ratlos macht

Passagiere, die nach Drogenexzessen in Bussen ihren Rausch ausschlafen, gehören für Bernmobil zum Alltag. Man lässt sie möglichst in Ruhe.

Nicht alle, die in einen Bus einsteigen, wollen zwingend nur von A nach B. Manche fahren auch mit, um ihren Rausch auszuschlafen. Etwa fünfmal pro Woche ist Bernmobil mit diesem Phänomen konfrontiert.
Nicht alle, die in einen Bus einsteigen, wollen zwingend nur von A nach B. Manche fahren auch mit, um ihren Rausch auszuschlafen. Etwa fünfmal pro Woche ist Bernmobil mit diesem Phänomen konfrontiert.
Susanne Keller

Er schwankt auffällig stark hin und her auf seinem Doppelsitz im Bus der Linie 12. Mit hochgezogener Kapuze sitzt er da. Und zieht die Aufmerksamkeit von Passagieren auf sich. Denn er sieht nicht aus wie einer, der einfach rasch eingenickt ist. Sondern wie jemand, der völlig weggetreten ist – wohl, weil ihn Drogen in diesen Zustand versetzt haben.

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