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Der Tierschutz kritisiert, der Quartierverein hilft

Die heftige Kritik des Tierschutzes hat die Leiterin des kleinen Tierparks im Berner Gäbelbachquartier tief getroffen. Der Quartierverein bietet nun seine Unterstützung an.

Diese Voliere im kleinen Privattierpark Gäbelbach ist noch bewohnt. Die Wildtiere – Hirsche und Waschbären – darf die Besitzerin nicht mehr länger halten.
Diese Voliere im kleinen Privattierpark Gäbelbach ist noch bewohnt. Die Wildtiere – Hirsche und Waschbären – darf die Besitzerin nicht mehr länger halten.
Urs Baumann

Sonja Hunziker versteht die Welt nicht mehr. «Ich kümmere mich mit Leib und Seele um meine Tiere. Es war mir gar nicht bewusst, dass ich etwas falsch mache.» Falsch macht die Bernerin gemäss dem Zoobericht des Schweizer Tierschutzes viel. «Skandalöse Zustände» herrschten im kleinen Privatzoo im Gäbelbach, befand der Tierschutz. Das Veterinäramt wurde aktiv. Die Hirsche, die in einem Gehege im Wald gehalten worden waren, mussten erschossen werden. Die Waschbären wurden umplatziert. Ziegen, Kaninchen und Vögel leben nun noch im Gäbelbach.

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