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Der US-Bomber explodierte, die Soldaten hatten Ferien

Über Sumiswald sprang Sargent Robert «Bob» Morin ab, das Flugzeug zerschellte in einem Wald bei Jegenstorf. Die total zehn Amerikaner entgingen an jenem 11.Mai 1944 nur knapp dem Tod. In Lützelflüh assen sie Rösti mit Spiegelei und wurden sich bewusst: Sie waren gerettet.

Mit dem Autopilot raste der amerikanische Bomber in einen Wald bei Jegenstorf. Die Armee sicherte den Absturzort schnell, konnte aber nicht verhindern, dass einige Teile gestohlen wurden.
Mit dem Autopilot raste der amerikanische Bomber in einen Wald bei Jegenstorf. Die Armee sicherte den Absturzort schnell, konnte aber nicht verhindern, dass einige Teile gestohlen wurden.
zvg
Das Leben als Internierter: Bob Morin nach dem Absturz im Hotel Palace in Wengen.
Das Leben als Internierter: Bob Morin nach dem Absturz im Hotel Palace in Wengen.
zvg
Navigatoren posieren vor dem Bomber.
Navigatoren posieren vor dem Bomber.
zvg
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Ein Flugzeug rast über das Emmental, leer, führerlos, die Besatzung ist abgesprungen. Im Gleitflug dreht der B-24-Bomber des Typs «Liberator» eine Schlaufe über der Stadt Bern, zwei Motoren brennen, fliegt weiter Richtung Norden, er verliert an Höhe. Im Hambühlwald bei Jegenstorf streift er die Baumwipfel, reisst Rottannen um, schlägt eine breite Schneise, zerschellt am Boden. Eine mächtige, tiefschwarze Rauchsäule steigt auf. Die Trümmer liegen weit verstreut, 11.Mai 1944, 16 Uhr, am Sonntag ist es genau 70 Jahre her.

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