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Desaster um den aufgehübschten Ochsen

Acht Jahre nach dem Verkauf ist der Ochsen zwar schön renoviert. Doch die Fritonex AG als neue Besitzerin ist finanziell am Ende. Hinter der Firma stand mit Martin Frischknecht lange Zeit eine äusserst schillernde Figur.

Stephan Künzi
Rundum erneuert, aber leer: Im Ochsen Rapperswil herrscht Stille.
Rundum erneuert, aber leer: Im Ochsen Rapperswil herrscht Stille.
Beat Mathys

An diesem Haus müssen alle, denen die Denkmalpflege am Herzen liegt, ihre helle Freude haben. Die roten Fensterläden sind frisch gestrichen, die Fassade leuchtet in klarem Weiss, kein Zweifel: Der alte Gasthof Ochsen in Rapperswil hat sich regelrecht herausgeputzt.

Die liebevoll restaurierten filigranen Verzierungen an den Balkonen und an der Untersicht des Dachs runden das Bild ab. Sie sind typisch für die Bauart des ausgehenden 19. Jahrhunderts, als hierzulande der sogenannte Schweizer Holzstildekor weit verbreitet war, als, wie der Volksmund sagt, Laubsägeli­haus um Laubsägelihaus in die Höhe gezogen wurde.

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