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Die Alpar ist gefordert

Der Flughafendirektor Mathias Häberli will in den nächsten Jahren die Passagierzahlen mehr als verdoppeln. «Dafür ist aber auch ein wenig Glück nötig», sagt er.

Alpar-CEO Mathias Häberli: «Wier blasen unseren Personalbestand nicht künstlich auf.»
Alpar-CEO Mathias Häberli: «Wier blasen unseren Personalbestand nicht künstlich auf.»
Urs Baumann

Der Ausbau ist die Folge einer neuen Vorwärtsstrategie. «Die öffentliche Hand hat dem Ausbau der Infrastruktur am Flughafen mehrmals zugestimmt. Jetzt sind wir dazu verpflichtet, dass wir die Steuergelder nicht in den Sand setzen», sagt Flughafendirektor Mathias Häberli. Vor zwei Jahren hat er deshalb die Strategie des Flughafens überprüft und angepasst. Dabei bezeichnete die Alpar AG unter anderem den Linien- und Charterverkehr als Kerngeschäft, definierte Hubs, Städte und Regionen, die von Bern-Belp aus angeflogen werden sollen, und analysierte die Verkehrsströme im Businessbereich. «Die Geschäftsbeziehungen von Firmen ins Ausland werden massiv unterschätzt», sagt Häberli. Denn im Einzugsgebiet des Flughafens seien 4000 Firmen international tätig. «Unsere Strategie im Businessbereich ist ein Abbild der Handelsbeziehungen des Kantons.»

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