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Die Fünfhunderternötli aus der Schweiz

Das Berner Auktionshaus Kornfeld soll noch 2010 mit Cornelius Gurlitt geschäftet haben. Das Haus dementiert. Aufgeflogen ist Gurlitt bei einem Geldtransport.

Hier wurden die Werke über ein halbes Jahrhundert gehortet: Der Eingang zur Wohnung in München. (4. November 2013)
Hier wurden die Werke über ein halbes Jahrhundert gehortet: Der Eingang zur Wohnung in München. (4. November 2013)
Marc Müller, Keystone
Die Zollbehörde hat den Millionenfund bereits im Frühjahr 2011 gemacht.
Die Zollbehörde hat den Millionenfund bereits im Frühjahr 2011 gemacht.
Marc Müller, Keystone
...sowie von Marc Chagall lagerten neben Müll in der Wohnung von Rolf Nikolaus Cornelius Gurlitt.
...sowie von Marc Chagall lagerten neben Müll in der Wohnung von Rolf Nikolaus Cornelius Gurlitt.
Keystone
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Der Fund von rund 1500 Kunstwerken in einer Wohnung in München betrifft auch die Schweiz: Cornelius Gurlitt, der die Sammlung hortete, soll laut dem Bericht der Zeitschrift «Focus» einzelne Bilder in die Schweiz verkauft haben. Erwähnt wird ein Kontakt zum renommierten Berner Auktionator Eberhard W. Kornfeld. Weil die genaue Herkunft dieser Bilder noch ungeklärt ist, ist das eine brisante Aussage, die im Kontext auf «Raubkunst» und «entartete Kunst» schliessen lässt. Die Untersuchung der beschlagnahmten Bilder führte zu folgendem Zwischenergebnis: Über 300 der bereits untersuchten Bilder wurden als verschollene Bilder der «entarteten Kunst» identifiziert, für rund 200 liegen offizielle Suchmeldungen vor.

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