Diebstähle an der BEA: «Es passiert überraschend wenig»

Bern

Die Polizei ist an der BEA jeden Tag vor Ort, um Diebstähle zu verhindern und das Gelände zu überwachen. Die Anzahl Delikte ist trotz der grossen Menschenmenge erfreulich gering.

Diebstähle gibts an der BEA nur in verschwindend kleinem Mass. (Symbolbild)

Diebstähle gibts an der BEA nur in verschwindend kleinem Mass. (Symbolbild)

(Bild: Keystone)

Annic Berset

An der BEA tummeln sich jeden Tag zwischen 20'000 und 30'000 Besucherinnen und Besucher. Es sei naheliegend, dass sich unter all diesen Leuten auch solche befänden, die ihren Mitmenschen gegenüber nicht nur gute ­Absichten hätten, sagt Adrian Erni, ­Mediensprecher von Bernexpo. «Aber es läuft an der BEA nicht anders ab als an einem YB-Match oder einem Konzert», führt Erni aus.

«Ich als Frischling – es ist mein erstes Jahr als BEA-Mediensprecher – bin sehr überrascht, dass wir über so wenige negative Vorfälle wie beispielsweise Taschendiebstähle sprechen müssen», zeigt sich Adrian Erni zufrieden. Auch die Sanitätskräfte, die an der BEA unter anderem wegen verlorener Kinder, ­Verletzungen oder eines zu hohen Al­koholpegels ausrückten, hätten nicht überaus viel zu tun. An der Messe sind Teams der Kantonspolizei und von Securitas im Einsatz, die das Gelände überwachen.

Auf dem Blog der Polizei nimmt der Einsatzleiter Remo Jaggi an seinem Ar­beitstag die Leser mit auf einen virtuellen Rundgang. Jeden Tag werden gemeinsam mit Vertretern von Bernmobil und RBS, Sanität und Securitas am Morgenrapport verschiedene Vorkommnisse rund um den Event besprochen. Anschliessend gehen die Polizeibeamten auf Patrouille über das Gelände.

Besucher können sich beim Stand der Kapo über den Beruf informieren oder Delikte melden. «Das Anzeigebüro ist praktisch, es erspart den Gang auf die Polizeiwache», schreibt Jaggi im Blog. Insgesamt habe sich die Zahl der eingegangenen Meldungen in den letzten Jahren, gemessen an der Anzahl Besucher, auf einem erfreulich tiefen Niveau bewegt, freut sich die Mediensprecherin der Kantonspolizei, Jolanda Egger.

«Trotzdem raten wir, gerade in Bezug auf Taschendiebstähle, Vorsicht walten zu lassen und folgende Tipps zu beachten: Nicht zu viel Bargeld auf sich tragen, Taschen und Wertsachen nicht ­unbeaufsichtigt lassen, Portemonnaies und Bargeld wenn möglich am Körper tragen und sich in Menschenmengen nicht bedrängen lassen.»

Auch beim Alkoholkonsum zeigen sich die BEA-Besucher gesittet. Im ­letzten Jahr wiesen nur gerade 12 Personen bei Kontrollen einen zu hohen Pegel auf.

Berner Zeitung

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