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Ein bewohnter Baum im Museum

Die neue Ausstellung «Picas Nest» im Naturhistorischen Museum in Bern soll den Kindern die Waldtiere näherbringen.

Zwischen Fuchs und Hase: Die Kinderausstellung Picas Nest lädt zum Entdecken ein.
Zwischen Fuchs und Hase: Die Kinderausstellung Picas Nest lädt zum Entdecken ein.
NMBE/Schäublin  

Eine riesige Buche ist umgefallen. In ihrem Stamm hat sich ein Buntspecht eingenistet. Auf ihren Ästen sitzt ein kleines Eichhörnchen. Dieser Baum liegt nicht in einem Wald, sondern im Naturhistorischen Museum in Bern. Im Rahmen der Kinderausstellung «Picas Nest» zeigt das Museum das Leben der einheimischen Waldtiere. Pica ist eine Elster, die den lateinischen Namen ihrer Gattung trägt. Sie ist das Maskottchen der Ausstellung.

Die Wände der Dauerausstellung sind mit Tierzeichnungen der Kinderbuch-Illustratorin Kathrin Schärer verziert. Am Boden liegt die umgefallene Buche.

Ohne Ausstellungstexte

In der Wurzel und im Blätterdach der Buche haben sich rund 60 Waldtiere versteckt. «Die Kinder können auf dem Stamm herumklettern und gleichzeitig die einheimischen Tiere entdecken», sagt Museumspädagogin Andrea Röhrig.

Was auffällt: Die Objekte sind nicht angeschrieben. «Die Idee ist es, dass die Kinder die Waldtiere kennen lernen, ohne mit Informationen überflutet zu werden», erklärt Röhrig. Zum Beispiel fauchen sich ein ausgestopfter Dachs und Fuchs in ihrem Bau an. Auch in der Natur müssen die Tiere manchmal ihren Bau teilen. «Es ist selbsterklärend, dass sich die beiden nicht mögen», sagt Röhrig.

Leseecke für die Kinder

Wenn sich die kleinen Besucher für ein Tier näher interessieren, können sie im Bücher-Baumhaus weiter herumstöbern. Dort liegen Kurztexte zu den verschiedenen Tierarten auf. Beobachtet werden sie dabei von der Elster Pica. Sie versteckt sich gut geschützt in ihrem Nest, das von der Museumsdecke hängt.

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