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Ein Dichter für den Kitchen Battle

Der Stufenbau in Ittigen ruft zum Kitchen Battle, an dem sich vier Küchenteams messen. Jürg Halter, eines der Jurymitglieder, sprach über die Berner Gastroszene, Wohltätigkeit und Brokkoli.

Beim Kitchen Battle des Stufenbaus im vergangenen Jahr.
Beim Kitchen Battle des Stufenbaus im vergangenen Jahr.
zvg
Die letztjährige Jury beim Kosten 3-Gänger. Jürg Halter (zweiter von rechts) ist auch in diesem Jahr wieder dabei.
Die letztjährige Jury beim Kosten 3-Gänger. Jürg Halter (zweiter von rechts) ist auch in diesem Jahr wieder dabei.
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Das Siegerteam 2013 waren Dave Wälti & Team.
Das Siegerteam 2013 waren Dave Wälti & Team.
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Jürg Halter, Sie sind zum zweiten Mal in der Kitchen-Battle-Jury. Wie erinnern Sie sich an vergangenes Jahr?Jürg Halter: Ich habe den Patissier Rolf Mürner kennengelernt, der auch Mitglied der Jury war. Es war ein sehr anregendes Gespräch mit einem Meister der Dessertkunst. Es war spannend zu erleben, was unterschiedliche Köche aus denselben Zutaten machen würden.

Welche Zutaten sollten im diesjährigen Warenkorb, der den Kochteams noch nicht bekannt ist, für Sie vorkommen? Rüebli, Lotuswurzel und Brokkoli unter anderem.

Gibt es etwas, was Sie nicht essen würden? Unter gewissen Umständen würde ich vermutlich alles essen.

Beim Kitchen Battle geht es um mehr als nur Kochkunst und Essen. Worum geht es? Es ist ein unterhaltsamer, kulinarischer Wohltätigkeitsanlass. Alle arbeiten gratis, die Küchenteams, die Jury und die Organisatoren. Und die Einnahmen werden vom Verein ‹Cuisine sans frontières› für gemeinnützige Projekte gespendet.

Sie machen ja sicherlich nicht nur mit, um sich den Bauch vollzuschlagen? Ich unterstütze diese Idee gerne. Ausserdem lerne ich von den Gastroprofis in der Jury Neues übers Essen und Kochen.

Wie stehen Sie dazu, dass wir hier im Überfluss leben, während in anderen Ländern Hunger herrscht? Dies ist alles andere als eine Selbstverständlichkeit. In welche Verhältnisse jemand hinein geboren wird, ist reiner Zufall. Dies wird in der heutigen Zeit hier oft vergessen. Wie kann man stolz darauf sein, woher man kommt und geboren wurde, wo man doch nichts dazu beigetragen hat? Mehr Demut und weniger Selbstgerechtigkeit stünde uns allen besser.

Wie ist es mit Ihnen und daheim? Ich liebe das Essen. Ich bin ein grosser Förderer der Berner Gastro-Szene, deshalb verzichte ich selbstlos auf das Kochen zu Hause.

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