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Ein Dutzend Beschwerden gegen Südanflug

Nach Ablauf der Beschwerdefrist ist klar: Der Südanflug am Flughafen Bern-Belp kommt vors Bundesverwaltungsgericht.

Nach der Verfügung des BAZL gibt der Südanflug weiter zu reden.
Nach der Verfügung des BAZL gibt der Südanflug weiter zu reden.
Urs Baumann

Das Bundesverwaltungsgericht muss sich mit den geplanten Südanflügen auf den Flughafen Bern-Belp befassen: Gegen die Verfügungen des Bundesamts für Zivilluftfahrt (Bazl) sind rund ein Dutzend Beschwerden eingegangen.

Das gab Rocco R. Maglio, Medienbeauftragter des Bundesverwaltungsgerichts, am Dienstag nach Ablauf der Beschwerdefrist bekannt. Nähere Angaben zu den Beschwerdeführenden und ihren Argumenten machte er nicht.

Bekannt ist, dass zum Beispiel die Gemeinde Münsingen Beschwerde eingereicht hat. Sie ist der Meinung, dass eine Verletzung des rechtlichen Gehörs vorliegt. Auch die kantonale Vereinigung für Fluglärm hält die Genehmigung des satellitengestützten Instrumentenanflugverfahrens aus Süden für unzulässig, wie sie im Februar mitteilte. Der Hängegleiterverband und der Aeroclub der Schweiz setzen sich ebenfalls zur Wehr.

Der Bund hatte Ende Januar rund 300 Einsprachen von Einzelpersonen, Organisationen und Gemeinden abgewiesen und das neue Anflugverfahren bewilligt. Aufgrund der Beschwerden ist nun das Bundesverwaltungsgericht am Zug. Letzte Instanz in dem Streit ist das Bundesgericht.

Der Flughafen Bern macht geltend, das satellitengestützte Anflugverfahren vereinfache den Betrieb und entlaste die Siedlungsgebiete von Bern, Muri und Allmendingen. Auf die Zahl Flugbewegungen habe das neue Verfahren keinen Einfluss.

SDA/mb

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