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Ein Leben neben dem Meiler

Am 20. Dezember geht das Atomkraftwerk Mühleberg vom Netz. Das Werk und die Dörfer in seiner Umgebung verbindet eine fast 50-jährige Geschichte. Es hat die Menschen sowie die Identität einer ganzen Region geprägt.

Nachts leuchten die roten Lampen: Für die Familie Schlecht ist das Atomkraftwerk Mühleberg allgegenwärtig. Die Spitze des Abluftkamins ragt keine 400 Meter von ihrem Hof entfernt in die Höhe. Foto: Stefan Wermuth
Nachts leuchten die roten Lampen: Für die Familie Schlecht ist das Atomkraftwerk Mühleberg allgegenwärtig. Die Spitze des Abluftkamins ragt keine 400 Meter von ihrem Hof entfernt in die Höhe. Foto: Stefan Wermuth

Die Kühe stehen im Stall, der Mond scheint, und am Atomkraftwerk blinken die roten Lampen. Es ist ein Abend wie jeder andere für Familie Schlecht. Der Hof liegt auf einer Anhöhe, direkt über dem Kernkraftwerk Mühleberg. Niemand wohnt näher dran am alten Reaktor als die vierköpfige Familie. «Das ­Atomi», sagt Mutter Rachèle Schlecht, «ist allgegenwärtig für uns.» Und nun verschwindet es also.

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