Ein Touch Mahamaya

Der Chefkoch des legendären Mahamaya kehrt zurück an die Länggassstrasse – als Gastgeber im neuen Restaurant Taj.

Das Taj-Team: Jaiwinder Singh, Prasad Rajendra und Basliyal Sachin (v.l.). Foto: Nicole Philipp

Das Taj-Team: Jaiwinder Singh, Prasad Rajendra und Basliyal Sachin (v.l.). Foto: Nicole Philipp

Es ist, als gäbe es das Mahamaya wieder, das Restaurant, das in der Länggasse vor 15 Jahren indische Gerichte servierte, als noch nicht jedes Quartier seinen Inder hatte: die günstigen Mittagsmenüs, von denen die meisten an der Theke über die Gasse geschöpft werden, die asiatischen Gewürze in der Luft, das indische Interieur, die «Bollywood Classics» auf dem grossen Flachbildschirm. Doch das Mahamaya, vor sechs Jahren geschlossen, bleibt Geschichte. Das Restaurant, das diese Woche am gleichen Ort neu eröffnet hat, heisst Taj.

Und doch hat Taj mehr gemein mit dem Mahamaya als die süd- und nordindischen, die Grill- und Currygerichte, die künftig wie damals serviert werden. Geschäftsführer und Gastgeber Prasad Rajendra, der 2001 für eine Kochstelle in die Schweiz zog und einst in der Berner Markthalle im Way to India kochte, amtete im Mahamaya als Chefkoch. «Wir wollen Bern das Mahamaya zurückgeben», sagt der 45-Jährige und skizziert mit drei Wörtern, was dies für ihn bedeutet: «Qualität, günstig, schnell.»

Rajendra behält seine Stelle im Berner Kursaal, im Taj hat er deshalb Jaiwinder Singh als Chefkoch angestellt. Sein Sohn Basliyal Sachin, der derzeit die Ausbildung für das Wirtepatent absolviert, amtet als Restaurantleiter. «Nach 18 Jahren in verschiedenen Küchen fühle ich mich bereit für die Selbstständigkeit», sagt Rajendra. Öffnen will er in der Länggasse jeden Tag, samstags und sonntags nur am Abend.

hae

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