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Eine Ausstellung für wahre Swissness

Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf eröffnete am Dienstag im Käfigturm die Ausstellung «Schweiz drauf – Schweiz drin?»

Stadt Bern - Schweizer Labels im Käfigturm : Bundesrätin Evelin Widmer-Schlumpf eröffnet die Ausstellung.
Stadt Bern - Schweizer Labels im Käfigturm : Bundesrätin Evelin Widmer-Schlumpf eröffnet die Ausstellung.
Christian Pfander

Was macht ein Schweizer Produkt aus? Was eine Schweizer Dienstleistung? Diesen Fragen geht die Ausstellung «Schweiz drauf – Schweiz drin?» im Berner Käfigturm nach, die gestern Abend von Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf eröffnet wurde.

Schweiz bürgt für Qualität

«Schweizer Produkte gelten als qualitativ hochwertig und geniessen im In- und Ausland einen guten Ruf», sagte Bundesrätin Widmer-Schlumpf. «Der wirtschaftliche Mehrwert der Schweizer Herkunft macht bei Konsumgütern 20 Prozent des Verkaufspreises aus. Bei Luxusgütern liegt er gar bei 50 Prozent.» Mehrwert hänge vor allem von der Glaubwürdigkeit eines Produktes ab. Die Medaille habe aber auch seine Kehrseite. «Missbräuche und die Zahl der Trittbrettfahrer nehmen zu», sagte Widmer-Schlumpf. Von der «Marke Schweiz» wollen auch andere profitieren.

Missbrauch wird bestraft

Die Gesetzesvorlage «Swissness» soll künftig mehr Klarheit für die Verwendung der Marke Schweiz schaffen. Die Ausstellung im Käfigturm zeigt Schweizer Produkte und Kopien. Ziel der Vorlage ist es, den Schutz der Bezeichnung «Schweiz» und des Schweizer Kreuzes zu verstärken.

Die Vorlage sieht zudem vor, dass der schweizerische Anteil der Herstellungskosten von Industrieprodukten (inklusive Kosten für Forschung und Entwicklung) in Zukunft mindestens 60 Prozent betragen muss. Bei missbräuchlicher Verwendung des Labels «Schweiz» soll das Institut für Geistiges Eigentum künftig Strafanzeige einreichen können.

Die Ausstellung des Schweizerischen Instituts für Geistiges Eigentum im Käfigturm dauert bis 26. Juni. Mo-Fr 8 bis 18 Uhr, Sa 10 bis 16 Uhr. Eintritt frei.

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