Eine Kita in der Villa

Schwarzenburg

In einer alten Villa an der Bernstrasse in Schwarzenburg entsteht ein Generationenhaus. Das Nutzungskonzept nimmt langsam Konturen an.

In der Villa n der Bernstrasse 9 in Schwarzenburg sollen unter anderem eine Kita, ein Bistro und ein Co-Working-Space entstehen (Symbolbild).

In der Villa n der Bernstrasse 9 in Schwarzenburg sollen unter anderem eine Kita, ein Bistro und ein Co-Working-Space entstehen (Symbolbild).

(Bild: Keystone)

«Seit letzten Herbst laufen die Arbeiten auf Hochtouren», sagt Linda Zwahlen. Sie ist eine der Initiantinnen des «Generationehuus» in Schwarzenburg. Seit November habe man ein Team auf die Beine gestellt, Ideen entwickelt und den Hauskauf vorbereitet. Diesen Frühling konnten die Initianten nun die stattliche Villa an der Bernstrasse 9 kaufen. In den Räumen sollen unter anderem eine Kita, ein Bistro und ein Co-Working-Space entstehen. Das Ziel: Austausch schaffen und Generationen verbinden.

Dazu, die Ideen umzusetzen, ist ein Umbau nötig. Linda ­Zwahlen rechnet mit Kosten von 1,5 Millionen Franken. «Wir stehen in Verbindung mit Stiftungen und versuchen Menschen an­zusprechen, die unser Konzept unterstützen und spenden möchten», erklärt Zwahlen. Viele würden hinter ihnen stehen. Denn in der Region Gantrisch gebe es kein vergleichbares Projekt.

Kita eröffnet 2019

Der Umbau startet voraussichtlich 2019. Die Eröffnung der Kita ist im August geplant. Die Leitung wird voraussichtlich der Schweizerische Gemeinnützige Frauenverein der Stadt Bern übernehmen, der bereits in Bern Kitas leitet. Geplant sind 25 bis 30 Plätze. «Dabei steht auch die Kita im Zeichen der Verbindung zwischen den Generationen.»

Ebenfalls 2019 eröffnet das Bistro. «Es wird an einem zentralen Ort untergebracht, damit die Besucher in Kontakt kommen.» Es soll für alle Altersgruppen offen sein, damit ein Austausch stattfinden kann.

Für das Bistro ist das Generationehuus mit der Stiftung Bernaville im Gespräch. «Uns ist wichtig, mit dem Bistro kein bestehendes Angebot zu konkurrenzieren.» Die Stiftung Bernaville würde sich freuen, künftig auch im Zentrum des Dorfes präsent zu sein.

Ferieninsel im Herbst

Bis das Geld für den Umbau und die Baubewilligung vorliegen, werden bereits erste Ideen um­gesetzt. Im Herbst startet eine Ferieninsel. «Die Vereinbarkeit von Familie und Arbeit ist uns sehr wichtig», sagt Zwahlen.

Diesen Oktober eröffnet zudem der Co-Working-Space, wo Arbeitstätige einen Platz zum Arbeiten reservieren können. Somit fördere man nicht nur den Austausch von Menschen, die sonst allein zu Hause arbeiteten. Auch die Pendlerströme würden reduziert.

js

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