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Eiskalte Wunderwelten

Seit 32 Jahren gehören die Eispaläste von Karl Neuhaus zu den Winterattraktionen der Region. Besonders in schneearmen Zeiten locken sie oft Hunderte von Besuchern an.

Mit gefrorenem Wasser und Licht kreiert Karl Neuhaus eine märchenhafte Welt. Dieser können auch wärmere Temperaturen nichts anhaben.
Mit gefrorenem Wasser und Licht kreiert Karl Neuhaus eine märchenhafte Welt. Dieser können auch wärmere Temperaturen nichts anhaben.
Raphael Moser

Nachts, bunt beleuchtet, wirken die Eispaläste beim Weiler Lich­tena märchenhaft. Im schattigen Wald, am Ufer der Sense auf rund 1000 Meter über Meer gelegen, überstehen die bizarren Gebilde auch sonnige Tage. «Abends, wenn die Leute gegangen sind, spritzen wir ein, zwei Stunden, und alles ist wieder tipptopp», sagt Karl Neuhaus. Der 80-Jährige sitzt in der warmen Buvette und erzählt, wie alles anfing: Schon in seiner Kindheit hat er am Tütschbach die Landschaft vereist. Seine Technik hat der ehemalige Schuhmacher im Lauf der Jahre aber perfektioniert. 1988 legte er kilometerlange Leitungen in den Boden, um Quellwasser zum märchenhaften Platz an der Sense zu leiten. Mittlerweile besteht dort ein ausgeklügeltes System aus Wassersprinklern, mit denen begehbare Gebäude, Zäune, Geländer und Treppen aus Eis hergestellt werden. Daneben gibt es selbst gebaute Spielgeräte für Kinder und Grillplätze für die Besucher.

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