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Eis-Rundbahn auf der Kleinen Schanze

Im ­Dezember gibt es auf der ­Kleinen Schanze eine Eis-Rundbahn. Damit wollen die Berner Hotels die Hauptstadt zur Weihnachtsstadt machen.

Zusätzlich zur Eisbahn auf dem Bundesplatz soll auch auf der kleinen Schanze ein Eisfeld entstehen.
Zusätzlich zur Eisbahn auf dem Bundesplatz soll auch auf der kleinen Schanze ein Eisfeld entstehen.
Stefan Anderegg

Die Berner Hotels wollen, dass die Gäste im Winter länger bleiben. Sie planen deshalb auf der Kleinen Schanze eine Rundbahn aus Eis, auf der die Schlittschuhläufer rund um das Weltpostdenkmal kurven können. Und zwar gratis. Schlittschuhe können vor Ort gemietet werden.

Die Bahn entlang sollen Märit-Stände in kleinen Holzhäuschen stehen. Ausserdem sind eine Schneebar, eine Hüttenlounge und ein Eisiglu geplant. «Bern soll zur Weihnachtsstadt werden, über die man auch im Ausland redet», stellte Simon Haldemann von Appalooza, der zuständigen Veranstalterfirma, in Aussicht.

Er machte das Projekt gestern den Berner Hoteliers und Wirten bekannt. Hinter der Eisbahn, auf der Anhöhe mit dem Musikpavillon, ist in der Vorweihnachtszeit auch ein «Wunderland» geplant. Das Angebot dort: Kerzenziehen, Lebkuchenbacken, Basteln und Konzerte.

Kein Ersatz für andere Bahnen

Die Eisbahn und die Märit-Stände sollen den ganzen Dezember und Januar auf der Kleinen Schanze stehen. Und zwar nicht als Ersatz, sondern als Zusatzangebot zur Eisbahn auf dem Bundesplatz und zum Weihnachtsmarkt auf dem Waisenhausplatz, wie Melitta Kronig-Hischier, die Leiterin der Geschäftsstellen der Berner Hoteliers und der Berner Wirte, sagte. Die Initianten der Kunsteisbahn vor dem Bundeshaus starten am 20. Dezember und betreiben ihre Eisbahn ebenfalls zwei Monate lang.

Mit der Eis-Rundbahn auf der Kleinen Schanze, welche unter dem Titel WinterzauBERN vermarktet wird, haben die Berner Hotels den ersten grossen Anlass geplant, den künftig die neue Organisation Bern Welcome betreuen wird.

Mehr Gäste sollen kommen

Mit der Firma Bern Welcome wollen Bern Tourismus, die Berner Hoteliers und die Berner ­Wirte zusätzliche Kongresse und Anlässe nach Bern holen und so die Gäste- und Übernachtungszahlen erhöhen. Im September wird Martin Bachofner als Geschäftsführer der Organisation die Arbeit aufnehmen.

Seine ­Aufgabe: Veranstalter sollen sich nicht mehr mit einzelnen Hotels, Restaurants, Saalvermietern und vielen städtischen Verwaltungsstellen herumschlagen müssen, sondern bei Bern Welcome alles aus einer Hand erhalten.

Als Geschäftsführer wird Martin Bachofner der Tourismus-Chef von Bern sein. Zurzeit ist er Direktor von Gstaad Saanenland Tourismus. Sein neues Büro wird er im September am bisherigen Sitz von Bern Tourismus, an der Amthausgasse 4, beziehen.

em

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