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Energieverbrauch im Verkehr soll sinken

Der Berner Regierungsrat will den Energieverbrauch im Verkehr senken. In einzelnen kleinen Schritten soll der motorisierte Verkehr zurückgebunden werden.

Der Gemeinderat will in kleinen Schritten den Energieverbrauch des Verkehrs senken.
Der Gemeinderat will in kleinen Schritten den Energieverbrauch des Verkehrs senken.
zvg

Der Energieverbrauch im Vekehr soll gesenkt werden In einem 38-seitigen Bericht zeigt der Berner Regierungsrat auf, wie er mit einzelnen kleinen Schritten den motorisierten Strassenverkehr zurückbinden möchte.

So will er in der Kantonsverwaltung ein betriebliches Mobilitätsmanagement einführen. Darunter versteht man Massnahmen wie die Schaffung von Veloabstellplätzen, eine Spesenentschädigung auch für Dienstfahrten mit dem Velo, eine Mitfahrzentrale fürs Personal, aber auch Videokonferenzen statt Dienstreisen sowie Telearbeit.

Erste Massnahmen schon umgesetzt

Mit Information und Sensibilisierung will der Regierungsrat die Mitarbeitenden zu einem «nachhaltigen Mobilitätsverhalten» anleiten, wie der Kanton am Donnerstag mitteilte. Energiedirektorin Barbara Egger macht in ihrem jüngsten Newsletter darauf aufmerksam, dass ihre Direktion erste Massnahmen schon umgesetzt habe.

Dadurch sei der Anteil der Mitarbeiter, die mit dem Auto zur Arbeit fahren, in den letzten Jahren von 27 auf 20 Prozent gesunken. Laut Egger zeigen die Erfahrungen, dass eine Firma den von ihr produzierten Autoverkehr mit gutem Mobilitätsmanagement um bis zu 15 Prozent senken kann.

Autofahrer und ÖV-Benutzer gleichgestellt

Kantonsweit plant der Regierungsrat weitere Massnahmen. So will er ein Veloförderprogramm mit besonderem Fokus auf Kinder und Jugendliche entwickeln, den Gebrauch von Elektrofahrzeugen fördern und öffentliche Verkehrsbetriebe bei der Finanzierung von Hybridbussen unterstützen.

Steuerliche Anreize könnten den Energieverbrauch im Verkehr ebenfalls senken helfen, wird im Bericht erwähnt - auch wenn das Stimmvolk eine ökologisch ausgestaltete Motorfahrzeugsteuer abgelehnt habe.

Der Kanton Bern werde sich namentlich weiter dafür einsetzen, dass sich die Nutzer stärker an den Kosten der Verkehrsinfrastruktur beteiligten. Zudem werde der Grosse Rat ja in der Juni-Session über eine Beschränkung des Pendlerabzugs bei den Steuern auf 3000 Franken entscheiden. So würden Autofahrer und ÖV-Benutzer gleichgestellt.

SDA/cla

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