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Erst ein-, dann wieder ausgebürgert

Bern

Ein in Bern wohnhafter Nigerianer besitzt seit sechs Jahren den Schweizer Pass. Dann wird die Einbürgerung annulliert. Mit Folgen für seine Kinder.

Die erleichterte Einbürgerung eines 44-jährigen Nigerianers sowie seiner Kinder wurde annulliert.

Die erleichterte Einbürgerung eines 44-jährigen Nigerianers sowie seiner Kinder wurde annulliert.

(Bild: Keystone)

Michael Bucher@MichuBucher

Asyl- oder Einbürgerungsverfahren können langwierig und kompliziert sein. Erfolge und Rückschläge wechseln sich ab. Ein Lied davon singen kann ein heute 44-jähriger Mann aus Nigeria, der seit siebzehn Jahren in Bern lebt.

Obwohl er während rund sechs Jahren Schweizer Bürger war, ist er es plötzlich nicht mehr. Aus dem geplanten Familiennachzug wird auch nichts. So hat es das Verwaltungsgericht jüngst beschlossen.

Schweizer Pass dank Heirat

Die Geschichte des Mannes beginnt vor beinahe zwanzig Jahren mit einem abgewiesenen Asylgesuch in der Schweiz. Zwei Jahre später, im Sommer 2002, versucht der damals 26-jährige Nigerianer sein Glück erneut – wiederum ohne Erfolg. Während des Beschwerdeverfahrens gegen den Negativentscheid heiratet er noch im selben Jahr eine drei Jahre jüngere Bernerin, was ihm schliesslich 2007 die erleichterte Einbürgerung einbringt.

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