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Erste Etappe für neue Kindergärten

Heute fällt der Startschuss für die Gesamtplanung der Kindergärten in Ostermundigen. Das 11-Millionen-Projekt umfasst elf Neubauten und soll bis 2023 abgeschlossen sein.

Im Holzmodulbau: Ungefähr so sollen die Ostermundiger Kindergärten aussehen.
Im Holzmodulbau: Ungefähr so sollen die Ostermundiger Kindergärten aussehen.
Müller Peter Urs/zvg

Von den beinahe 20 Kindergärten in der Gemeinde Ostermundigen müssen 13 dringend saniert oder neu gebaut werden. Die meisten von ihnen entstanden zwischen 1960 und 1984. In dieser Zeit wuchs die Einwohnerzahl von Ostermundigen um mehr als das Doppelte an. Mittlerweile sind die Gebäude überaltert, der Unterhalt wurde in den letzten Jahren auf ein Minimum reduziert.

Heute fällt nun der Startschuss des Sanierungsprojekts, für welches die Ostermundiger einen Kredit von 11,7 Millionen Franken genehmigt haben. Als erster von insgesamt 11 Neubauten wird der Doppelkindergarten an der Mitteldorfstrasse durch einen doppelstöckigen Holzmodulbau ersetzt. Ab Februar nächsten Jahres soll er als Provisorium für die anderen Kindergärten dienen, die zu dieser Zeit saniert oder neu gebaut werden. Die letzte Bauetappe betrifft den Kindergarten Mösli, der 2023 fertiggestellt werden soll – immer unter Vorbehalt, dass alle Baubewilligungen rechtzeitig vorliegen.

Ein Stopp und ein Neuanfang

Die Geschichte der sanierungsbedürftigen Kindergärten von Ostermundigen ist lang. Denn schon vor fünf Jahren lancierte die Gemeinde eine Gesamtplanung für die Gebäude. Diese verlief damals aber alles andere als optimal.

Die Behörden holten nur eine Offerte für das Grossprojekt ein, der Gemeinderat überschritt ­seine Finanzkompetenz, und es wurden zu luxuriöse Ersatzbauten in Auftrag gegeben, für die es erst noch keine geeigneten Standorte gab. Die Gemeinde legte bei der Planung einen Stopp ein, ging über die Bücher und begann noch einmal von vorne.

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