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Falsche Polizisten halten die Polizei auf Trab

Erneut gelang es der Kantonspolizei Bern, drei Männer festzunehmen, die als falsche Polizisten Geld ergaunern wollten. Diese Masche ist derzeit offenbar angesagt, denn täglich gehen bei der Polizei mehrere Meldungen dazu ein.

Offenbar versuchen derzeit in Bern falsche Polizisten, den Leuten Geld zu entlocken. (Symbolbild)
Offenbar versuchen derzeit in Bern falsche Polizisten, den Leuten Geld zu entlocken. (Symbolbild)
Keystone

Die Kantonspolizei Bern hat am Montag in Bern drei falsche Polizisten festgenommen. Diese hatten sich als Polizisten ausgegeben und wollten von einer Frau mehrere Zehntausend Franken ergaunern, wie die Kapo Bern am Montag mitteilte.

Das ausgewählte Opfer erhielt kurz vor Mittag einen Anruf, wie die Polizei mitteilte. Eine akzentfrei Hochdeutsch sprechende Frau gab sich als Polizistin aus und wollte die Frau unter Angabe falscher Tatsachen dazu bringen, bei der Bank mehrere Zehntausend Franken abzuheben.

Dieses Geld sollte sie anschliessend den vermeintlichen Polizisten übergeben. Die Frau liess sich nicht für dumm verkaufen und wandte sich an die Polizei. Die Beamten sichteten in der Nähe ihrer Wohnung die drei verdächtigen Männer. Noch vor der Geldübergabe wollten sich diese mit dem Auto aus dem Staub machen, wurden aber am Kornhausplatz gestoppt. Sie sind 25, 26 und 27 Jahre alt. Das Trio sitzt nun in Untersuchungshaft.

Die Polizei warnt, dass im Kanton weitere solcher falscher Polizisten mit derselben Masche unterwegs sind. Täglich gehen der Mitteilung zufolge mehrere Meldungen ein. Bereits vor rund drei Wochen gingen der Kapo Bern zwei solche Betrüger ins Netz.

Tipps gegen Betrugsversuche

Die Polizei gibt folgende Tipps, um einem Betrug zu entgehen:

  • Seien Sie misstrauisch, wenn sich ein angeblicher Polizist/eine angebliche Polizistin in akzentfreiem Hochdeutsch meldet.
  • Die Polizei verlangt nie nach grösseren Bargeldsummen oder Wertsachen.
  • Seien Sie misstrauisch, wenn Sie ein angeblicher Polizist dazu bringen will, Bargeld abzuheben, zu zahlen und Geld oder Wertsachen an Unbekannte zu übergeben.
  • Seien Sie skeptisch, wenn auf Ihrem Telefon die Nummer 117 angezeigt wird. Die echte Polizei ruft nie von der Notrufnummer 117 aus an.
  • Im Zweifelsfall legen Sie auf und melden den verdächtigen Anruf der Polizei.
  • Geben Sie am Telefon keine persönlichen Daten, Passwörter oder Angaben zu Ihren finanziellen Verhältnissen preis.
  • Übergeben Sie nie Bargeld an unbekannte Personen.

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