Fataler Polizeieinsatz: Opfer zückte «unvermittelt» eine Waffe

Nachdem letzte Woche ein 36-Jähriger bei einem Polizeieinsatz in Bern erschossen wurde, ermittelt die Polizei weiter. Klar sei laut Polizei inzwischen, dass das Opfer plötzlich eine Schusswaffe in der Hand gehabt habe.

Die kantonale Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei Zürich ermitteln im Fall des getöteten R.K.

Die kantonale Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei Zürich ermitteln im Fall des getöteten R.K.

(Bild: Franziska Scheidegger)

Die Untersuchungen zum Polizeieinsatz, der am vergangenen Mittwoch den 36-jährigen R.K. das Leben kostete, sind weiter im Gang, wie die Kantonspolizei Bern am Montag mitteilt. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Polizei hätten sich die Einsatzkräfte in einer «akut bedrohliche Situation» befunden, als der aus der Psychiatrie entwichene Mann «unvermittelt» eine Schusswaffe gezückt habe. Nähere Angaben, etwa zur Art der Waffe, machten sie mit Hinweis auf die laufende Untersuchung nicht.

Zum genauen Hergang und den Umständen der Ereignisse sind weiterhin Untersuchungen im Gang. Aktuell leitet die kantonale Staatsanwaltschaft für besondere Aufgaben das Verfahren. Die polizeilichen Ermittlungen werden weiterhin durch die Kantonspolizei Zürich durchgeführt. Dass sich ein ausserkantonales Polizeikorps mit der Untersuchung befasst, sei in solchen Fällen üblich, hiess es letzte Woche.

ske/pkb

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