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FDP erklärt die Regeln

Bei den Gemeinderatswahlen zählen zuerst die Listenstimmen. Das sei ­vielen Wählern nicht bewusst, sagt Philippe Müller (FDP).

Philippe Müller (FDP).
Philippe Müller (FDP).
Andreas Blatter

Das Wahlsystem der Stadt Bern hat seine Tücken. Unter anderem darüber sprach FDP-Parteipräsident Philippe Müller gestern an der Parteiversammlung der städtischen FDP im Äusseren Stand. «Überraschend ist, dass viele Leute das Wahlsystem in Bern und seine Auswirkungen nicht verstanden haben», so Müller. Er habe mit manchen Leuten gesprochen. Viele seien überzeugt, dass Schmidt bei den Gemeinderatswahlen persönlich «unter die ersten fünf» kommen werde. «Das ist sehr gut möglich, bei seinem hervorragenden Leistungsausweis. Nur: Das allein reicht eben nicht», erklärte Müller.

Entscheidend ist beim Berner Wahlsystem nicht das persön­liche Resultat, sondern die Anzahl Listenstimmen. Müller rief die FDPler energisch zur Einheit auf. Denn jede Stimme für Thomas Berger, Claudine Esseiva, Barbara Freiburghaus und Beat Gubser ist auch eine Listen­stimme für Alexandre Schmidt, so Müller.

BZ/pd

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