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FDP und BDP empfehlen von Graffenried zur Wahl

Stapi-Kandidat Alec von Graffenried erhält Unterstützung aus dem Bürgerlichen- und dem Mitte-Lager. FDP und BDP empfehlen den GFL-Politiker zur Wahl.

GFL-Kandidat Alec von Graffenried wird von BDP und FDP zur Wahl empfohlen.
GFL-Kandidat Alec von Graffenried wird von BDP und FDP zur Wahl empfohlen.
Keystone

Der Berner Stadtpräsidenten-Kandidat Alec von Graffenried (GFL) erhält Zuspruch von Mitte-Parteien und Bürgerlichen. Am Mittwoch empfahlen ihn FDP und BDP zur Wahl. Bereits am Sonntag hatte ihm Reto Nause (CVP) seine Unterstützung zugesichert.

Die Parteileitung der Stadtberner FDP sprach sich mehrheitlich für den Kandidaten der Grünen Freie Liste aus. «Er liegt unseren Wählern näher als Frau Wyss, das zeigt ja auch das Wahlverhalten vom Sonntag», sagte FDP-Vizepräsident Christoph Zimmerli auf Anfrage.

Ursula Wyss «eine Stadtpräsidentin für wenige»

FDP-Präsident Philippe Müller war am Mittwoch nicht erreichbar. Er hatte von Graffenried einst als Stapi-Kandidaten ins Spiel gebracht und damit nicht nur für Begeisterung in der eigenen Partei gesorgt. Der abgewählte FDP-Gemeinderat Alexandre Schmidt warf ihm nach den Wahlen vor, er habe «einen Geist aus der Flasche gelassen, der sich nicht mehr bändigen liess».

Die BDP hält es für eine Zwängerei, dass Wyss nach dem Resultat vom Sonntag überhaupt in die Stichwahl steige. Das koste die Steuerzahler viel Geld. Wyss wäre «eine Stadtpräsidentin für wenige», von Graffenried hingegen sei ein Brückenbauer mit einer ruhigen und offenen Art, schreibt die Partei in einer Mitteilung. Im 1. Wahlgang hatte die BDP Reto Nause (CVP) unterstützt. Dieser hatte sich aber bereits am Sonntagabend aus dem Rennen genommen.

SDA/tag

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