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Ferien ahoi: Berner Störche ausgeflogen

Die Berner Stadt-Störche sind ausgeflogen. Die Webcam-Bilder des verwaisten Nestes legen die Vermutung nahe, dass die dreiköpfige Familie zum alljährlichen Ausflug in den Süden aufgebrochen ist.

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30.04.2018: Der zweite kleine Storch ist geschlüpft.
30.04.2018: Der zweite kleine Storch ist geschlüpft.
Screenshot/Webcam berner-storch.ch
28.03.2018: Gut zwei Tage später folgte das zweite Ei, ganz nach Zeitplan. Von nun an brüten die Störche.
28.03.2018: Gut zwei Tage später folgte das zweite Ei, ganz nach Zeitplan. Von nun an brüten die Störche.
Screenshot/Webcam berner-storch.ch
25.03.2018: Nachwuchs ist unterwegs: Am Sonntagabend um 23.20 Uhr war zum ersten Mal ein Ei zu sehen.
25.03.2018: Nachwuchs ist unterwegs: Am Sonntagabend um 23.20 Uhr war zum ersten Mal ein Ei zu sehen.
Screenshot/Webcam berner-storch.ch
21.02.2018: Traute Zweisamkeit: Kurz vor 8 Uhr ist der Berner Storch nicht mehr alleine, sein Weibchen ist auch wieder da.
21.02.2018: Traute Zweisamkeit: Kurz vor 8 Uhr ist der Berner Storch nicht mehr alleine, sein Weibchen ist auch wieder da.
Screenshot/Webcam berner-storch.ch
13.02.2018: Fast so, als wäre er nie weg gewesen: Der Berner Storch bewohnt sein Nest an der Berner Papiermühlestrasse wieder.
13.02.2018: Fast so, als wäre er nie weg gewesen: Der Berner Storch bewohnt sein Nest an der Berner Papiermühlestrasse wieder.
Screenshot/Webcam berner-storch.ch
13.02.2018, 10.45 Uhr: Das erste Bild des Storches, seit er aus dem Süden zurück ist.
13.02.2018, 10.45 Uhr: Das erste Bild des Storches, seit er aus dem Süden zurück ist.
Screenshot/Webcam berner-storch.ch
25.5.2017: Gähnende Leere herrscht im Nest der Berner Stadtstörche. Sie sind in den Süden aufgebrochen.
25.5.2017: Gähnende Leere herrscht im Nest der Berner Stadtstörche. Sie sind in den Süden aufgebrochen.
Webcam
9.5.2017 Von ursprünglich vier Jungstörchen ist nur noch einer zu sehen.
9.5.2017 Von ursprünglich vier Jungstörchen ist nur noch einer zu sehen.
Webcam
Dieses wird nun gut behütet: Immer nur ein Elternteil geht auf Nahrungssuche, das andere wärmt den Nachwuchs.
Dieses wird nun gut behütet: Immer nur ein Elternteil geht auf Nahrungssuche, das andere wärmt den Nachwuchs.
Webcam
23.04.2017: Ende April waren aus den fünf Eiern...
23.04.2017: Ende April waren aus den fünf Eiern...
Webcam
insgesamt vier Jungstörche geschlüpft.
insgesamt vier Jungstörche geschlüpft.
Webcam
Doch drei von ihnen fielen offenbar der knappen Nahrungssituation sowie dem garstigen Wetter zum Opfer.
Doch drei von ihnen fielen offenbar der knappen Nahrungssituation sowie dem garstigen Wetter zum Opfer.
Webcam
Auf den Webcam-Aufnahmen war der Nachwuchs nur undeutlich zu erkennen.
Auf den Webcam-Aufnahmen war der Nachwuchs nur undeutlich zu erkennen.
Webcam
Auf dieser Aufnahme vom 3. April 2017 sind die fünf Eier deutlich zu sehen.
Auf dieser Aufnahme vom 3. April 2017 sind die fünf Eier deutlich zu sehen.
Webcam
Die Eier werden ausgebrütet.
Die Eier werden ausgebrütet.
Webcam
3. März 2017. Innige Begrüssung: Dies ist das erste Bild nach der Ankunft des zweiten Storches.
3. März 2017. Innige Begrüssung: Dies ist das erste Bild nach der Ankunft des zweiten Storches.
Webcam
Die beiden Störche werden in den nächsten Tagen ihr Nest ausbauen und sich paaren.
Die beiden Störche werden in den nächsten Tagen ihr Nest ausbauen und sich paaren.
Webcam
In ungefähr zwei Wochen wird das Weibchen vier bis sechs Eier legen.
In ungefähr zwei Wochen wird das Weibchen vier bis sechs Eier legen.
Webcam
Nach 30 bis 31 Tagen Brutzeit werden die Jungvögel schlüpfen.
Nach 30 bis 31 Tagen Brutzeit werden die Jungvögel schlüpfen.
Webcam
Die Webcam macht alle fünf Minuten ein Bild des Nests – bald auch der kleinen Störche?
Die Webcam macht alle fünf Minuten ein Bild des Nests – bald auch der kleinen Störche?
Webcam
Seit Montag (27.02.2017) ist der Storch zurück in Bern.
Seit Montag (27.02.2017) ist der Storch zurück in Bern.
Webcam
Er hat auf dem alten Armeegebäude an der Papiermühlenstrasse ein bestehendes Nest bezogen.
Er hat auf dem alten Armeegebäude an der Papiermühlenstrasse ein bestehendes Nest bezogen.
Webcam
Dies bedarf jedoch noch einiger Schönheitsreparaturen.
Dies bedarf jedoch noch einiger Schönheitsreparaturen.
Webcam
An Dienstagmorgen hat der Wettersturz den Storch kalt erwischt.
An Dienstagmorgen hat der Wettersturz den Storch kalt erwischt.
Webcam
Noch ist der Storch allein. In 2-3 Wochen wird der Partner oder die Partnerin in Bern erwartet.
Noch ist der Storch allein. In 2-3 Wochen wird der Partner oder die Partnerin in Bern erwartet.
Webcam
Im Frühjahr 2016 hat sich erstmals seit 50 Jahren wieder ein Storch in Bern niedergelassen.
Im Frühjahr 2016 hat sich erstmals seit 50 Jahren wieder ein Storch in Bern niedergelassen.
Webcam
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Die dreiköpfige Berner Storchenfamilie, die ihr gemütliches Zuhause an der Papiermühlestrasse eingerichtet hat, ist weg. Die Webcam, welche die Störche im Auge, beziehungsweise in der Linse hatte, liefert seit dem Morgen des 20. Juli nur noch Bilder eines verwaisten Nestes, wie der «Bund» berichtet.

Ausflug Richtung Süden

Was ist geschehen? Kein Grund zur Panik, meint Storchenspezialist Tobias Salathe gegenüber dem «Bund». Die Störche würden Ende Juli jeweils aufbrechen, dies sei ein durchaus normales Verhalten für Störche. Der Jungstorch, der seit Beginn des Frühlings das irdische Dasein geniesst, sei bereits früher ausgeflogen. Während das Elternpaar im nächsten Frühjahr wieder in ihr überwachtes Nest in der Berner Innenstadt zurückkehren dürfte, dauere es beim jungen Tier länger - bis zu vier Jahren könnte der Jungspund im Ausland verweilen.

Wo das Ziel der Reise denn genau läge? Salathe mutmasst, dass sich die Störche eventuell nach Avenches begeben haben, wo weitere Storchenbruten lägen und Gruppen für die weitere Reise in den Süden gebildet würden. Von da aus könne ein gut und gerne einwöchiger Flug nach Gibraltar oder Nordafrika beginnen. Nur einige wenige Artgenossen der hartgesottenen Art überwintern indessen in der Schweiz.

Einzigartige Überwachungsaktion

Nachdem die Störche der Stadt Bern mehr als ein halbes Jahrhundert lang ferngeblieben sind, haben sie sich im letzten Jahr erstmals wieder sesshaft gemacht. Die Stadt Bern hat sich deshalb im Winter in einer schweizweit einzigartigen Aktion zur Überwachung der Vögel, deren Flügelspannweite bis 220 Zentimeter betragen würden, entschieden.

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