Flugfeld Kappelen vor Gericht

Kappelen

Auf dem Flugplatz Kappelen sollen künftig mehr Flugzeuge starten und landen. Dagegen wurde nun beim Bundesverwaltungsgericht eine Beschwerde eingereicht.

Nicht nur mehr Flugbewegungen: Auf dem Flugplatz Kappelen sollen auch die Betriebszeiten ausgeweitet werden.

Nicht nur mehr Flugbewegungen: Auf dem Flugplatz Kappelen sollen auch die Betriebszeiten ausgeweitet werden.

(Bild: Walter Pfäffli)

Die Interessen­gemeinschaft (IG) und das Einsprecherkollektiv gegen den Ausbau des Flugfelds Biel-Kappelen ­haben beim Bundesverwaltungsgericht eine Beschwerde eingereicht.

Diese richtet sich gegen die Verfügung des Bundesamtes für Zivilluftfahrt (Bazl), welches dem Projekt der Flugplatzgenossenschaft Biel-Kappelen vorbehaltlos zugestimmt hat. Für die Erhöhung der jährlichen Flugbewegungen auf 12'000 besteht laut IG keine Notwendigkeit.

Gleiches gelte für die Ausweitung der Betriebszeiten und eine mit Gittern befestigte Piste. Durch die Änderungen würde die Bevölkerung nochmals deutlich stärkeren Lärmimmissionen ausgesetzt.

«Ohne eine Beschwerde wären die Strukturen des Flugfeldes für Jahrzehnte zementiert. Die Bevölkerung hätte deutlich mehr Lärmimmissionen zu ertragen», sagt Martin Freitag, Sprecher der IG.

Bieler Tagblatt

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