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Für Maus und Mensch

Der geplante Laborneubau an der Murtenstrasse in Bern löst eine Grundsatzdebatte über Tierversuche aus. Ein Besuch im Versuchslabor der Universität Bern, wo jährlich über 17'000 Tiere im Dienste der Wissenschaft ihr Leben lassen.

Wo genau sich das Tierversuchslabor befindet, hält die Universität Bern geheim.
Wo genau sich das Tierversuchslabor befindet, hält die Universität Bern geheim.
zvg
Rund 13'000 Mäuse leben derzeit im Labor.
Rund 13'000 Mäuse leben derzeit im Labor.
zvg
Eine Forscherin arbeitet im Tierversuchslabor der Universität Bern mit Labormäusen.
Eine Forscherin arbeitet im Tierversuchslabor der Universität Bern mit Labormäusen.
zvg
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Wer durch die Türen zu den Zen­tralen Tierställen der medizinischen Fakultät der Universität Bern gehen will, muss einen ganzen Katalog von Bedingungen erfüllen: 48 Stunden kein Kontakt zu Nagetieren. Keine Film- oder Fotoaufnahmen. Obligatorischer Schutzanzug. Und: absolute Diskretion, was bestimmte Informationen anbelangt. Wo sich das Labor befindet, wie die Tierpfleger heissen, was ausserhalb der «geführten Tour» gesichtet wird, muss geheim bleiben. Denn in diesem Trakt des Departements Klinische Forschung werden Tierversuche durchgeführt. Es gilt deshalb: Keimfreiheit für die Mäuse, Schutz für die Menschen – weil Gegnerfront und die Skepsis gegenüber solchen Versuchen wachsen.

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