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Gaskombikraftwerk von Cornaux: BKW zögert

Der bernische Energiekonzern BKW hat noch nicht entschieden, ob er sich wirklich am Bau eines 450 Millionen Franken teuren Gaskombikraftwerks im neuenburgischen Cornaux beteiligen will.

Eine Beteiligung der BKW am Gaskombikraftwerk ist noch fraglich.
Eine Beteiligung der BKW am Gaskombikraftwerk ist noch fraglich.
Keystone

Die bernische Kantonsregierung schreibt in einer am Mittwoch veröffentlichten Antwort auf einen parlamentarischen Vorstoss, die BKW halte das Gaskombikraftwerk unter den aktuellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für nicht rentabel.

Die Regierung schreibt auch gleich, sie sei aus Klimaschutzgründen gegen eine Beteiligung der BKW am Projekt.

Der Westschweizer Energiekonzern Groupe E hatte im Mai 2012 das Baugesuch für das Kraftwerk in Cornaux eingereicht. Es soll Strom für 500'000 Personen liefern. Damals hiess es, die BKW und die Romande Energie würden sich mit je rund 20 Prozent am Aktienkapital beteiligen.

Auch die BKW selber schrieb dies in einer Medienmitteilung vom 21. Mai 2012. Der Konzern halte an der schon 2006 abgegebenen Absichtserklärung fest «und hält sich damit die Option offen, für die Bedarfsdeckung auf diese Produktion zurückzugreifen».

Die Umweltorganisation WWF gab im Oktober 2012 bekannt, sie reiche gegen das Projekt Einsprache ein.

SDA/dln

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