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Gemeinderat prüft zwei Varianten für Ka-We-De

Für die künftige Nutzung der legendären Berner Sportanlage Ka-We-De prüft der Gemeinderat zwei Varianten. Im Vordergrund steht das Modell, wonach der Sommerbetrieb attraktiver werden soll. Dabei würde der Winterbetrieb reduziert oder ganz eingestellt.

Im Vordergrund steht das Modell, wonach der Sommerbetrieb attraktiver werden soll. Dabei würde der Winterbetrieb reduziert oder ganz eingestellt.
Im Vordergrund steht das Modell, wonach der Sommerbetrieb attraktiver werden soll. Dabei würde der Winterbetrieb reduziert oder ganz eingestellt.
Beat Mathys

Diese Variante hat aus finanzpolitischen Gründen Priorität, wie der Berner Gemeinderat am Dienstag mitteilte. Die Stadt würde das Nichtschwimmerbecken im Winter nicht mehr ihn ein Eisfeld umwandeln. Eislaufen wäre nur noch auf einem synthetischen Eisfeld oder gar nicht mehr möglich. Das Wellenbad im Sommer bliebe in jedem Fall bestehen. Der Gemeinderat zieht es nach eigenen Angaben vor, mit dem Verzicht auf das Eisfeld Kosten einzusparen.

Die andere Variante sieht vor, die Anlage weiterzubetreiben wie heute: mit Frei- und Wellenbad im Sommer und Eisflächen im Winter. Allerdings sollten auch hier etwa Wasserspielgeräte, verbesserte Abläufe und ein besseres Restaurant-Angebot die Anlage attraktiver machen.

Beide Variante werden untersucht

Der Gemeinderat will nun beide Varianten näher untersuchen. Vor allem die personellen und finanziellen Konsequenzen will er durchleuchten. Solche Daten liegen im Moment noch gar nicht oder nur geschätzt vor.

Bis Mitte Jahr sollen die betroffenen Stellen die Investitions- und Betriebskosten sowie die Auswirkungen auf das Quartier, den Tierpark und andere Sportanlagen darlegen. Auf dieser Grundlage möchte der Gemeinderat dann über die definitive künftige Nutzung der Sportanlage Ka-We-De entscheiden.

Mit einer Umnutzung will der Gemeinderat eine aufwendige Sanierung der Ka-We-De vermeiden. Im Juli 2011 beauftragte er die Stadtbauten, eine Machbarkeitsstudie erstellen zu lassen, die nun vorliegt.

Verfasst hat die Studie ein Zürcher Architekturbüro. Es präsentierte zuerst fünf Varianten zur Umnutzung der Anlage. Aufgrund der Anregungen der Arbeitsgruppe reduzierte das Büro diese Varianten auf zwei.

SDA/per

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