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Grauenvolle Tragödie

Im Glauben an eine bessere Welt nach dem Tod gab es immer wieder Morde oder Selbstmorde bei Sekten. Eine der grössten Tragödien geschah 1978 in Guyana, Südamerika.

Der Amerikaner Jim Jones , Gründer der Sekte People’s Temple, zog 1974 mit circa 1100 seiner Mitglieder von den USA nach Guyana und schuf dort die von der Aussenwelt abgeriegelte Siedlung Jonestown. Im Internetlexikon Wikipedia steht, dass der US-Kongressabgeordnete Leo Joseph Ryan besorgt war und im November 1978 nach Jonestown reiste. Er wollte sich mit Journalisten ein Bild vor Ort machen. Bald nach seiner Ankunft wendete sich das Sektenmitglied Edith Parks an Ryan. Parks sagte, dass sie und andere gegen ihren Willen eingesperrt wurden. Ryan konfrontierte Jones damit. Daraufhin rieten Sektenmitglieder Ryan, das Dorf sofort zu verlassen, er sei in Todesgefahr. Ryan wurde mit einem Messer attackiert, jedoch nicht verletzt.

Als er ins Flugzeug steigen wollte, fuhr ein Konvoi aus loyalen Jones-Anhängern vor und eröffnete das Feuer. Es gab fünf Tote, darunter Ryan. Jones informierte: «Wenn man uns nicht in Frieden leben lässt, so wollen wir in Frieden sterben, der Tod ist nur der Übergang auf eine andere Ebene». Den Mitgliedern wurde ein Giftmix aus Valium und Zyankali ausgeteilt. Zuerst wurde er den Kindern gespritzt, die Eltern tranken ihn dann freiwillig. Ungehorsame wurden erschossen. Jones starb durch einen Kopfschuss. Es gab 913 Tote, darunter 276 Kinder. Ob die Sekte heute noch aktive Mitglieder hat, ist unbekannt.

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