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«Gustav» mischt das Bierhübeli auf

Nach zehn Jahren wird im Bierhübeli wieder regelmässig ein Restaurationsbetrieb geführt. Beim Konzept «Gustav» steht den Gästen nach langer Zeit auch der lauschige Garten wieder zur Verfügung. Die Betreiber setzen auf lokale Produkte.

Gastronomie und Kunst: Die neuen Betreiber Nando Hepp (links) und Dave Naef in der Bar, deren Wände von zwei Künstlern gestaltet wurden.
Gastronomie und Kunst: Die neuen Betreiber Nando Hepp (links) und Dave Naef in der Bar, deren Wände von zwei Künstlern gestaltet wurden.
Tanja Buchser

Das waren noch Zeiten, als man sich in der lauschigen Gartenwirtschaft des Bierhübeli, unter Schatten spendenden Bäumen, ein Bierchen und was zum Beissen genehmigen konnte. In den letzten zehn Jahren stand für das Kulinarische – vor allem in flüssiger Form – lediglich eine Lounge zur Verfügung.

Die neuen Betreiber des Lokals, Nando Hepp und Dave Naef (beide Geschäftsführer der Bierhübeli GmbH), wollen dies wieder ändern. «Gustav» nennt sich das neue Gastrokonzept. «Gustav» ist Bar und Garten, der Name eine Hommage an Gustav Hemmann (1838–1901), Gründer der Brauerei Felsenau, der das Haus heute noch gehört.

Zum neuen Konzept gehören auch neu gestaltete Räume: Drei Tage lang haben MS Bastian und Isabelle L mit Pinsel und schwarzer Farbe ein zeitgenössisches Kunstwerk auf die Barwände gemalt. Am Mittwoch werden die diversen Neuerungen offiziell eingeweiht (siehe Kasten).

Gastro, Kunst und Kultur

«Wir wollen im Bierhübeli einen Ort schaffen, wo sich Gastronomie, Kunst und Kultur widerspiegeln», sagt Dave Naef. Als ehemaliger Theaterproduzent ist er im Bierhübeli künftig für die künstlerischen Bereiche und das Musikprogramm zuständig. Sein Partner Nando Hepp zeichnet unter anderem für das Gas­trokonzept verantwortlich. Sie legen Wert darauf, dass sie mit der Quartierbevölkerung zusammenarbeiten wollen.

«Wir führen eine kleine Karte mit regionalen Produkten», sagt Hepp. Die Würste beispielsweise würden von der Metzgerei Wegmüller Au Cochon Rose aus der Länggasse geliefert, die Antipasti von einem Italiener aus Schüpfen. Auf der Speisekarte stehen zudem Suppen und Risotto sowie Käsespezialitäten von Patrick Bärfuss’ Käsehütte. Die Weine (Chasselas und Pinot noir) kommen vom Weingut Krebs aus Twann. Und das Bier natürlich von Felsenau, der Brauerei aus dem gleichen Stadtteil, unter anderem eine limitierte Auflage des Flaschenbiers «Gustav».

Die Öffnungszeiten

«Gustav» zeichnet sich nichtnur durch diverse Spezialitäten aus Küche und Keller aus, sondern auch durch regelmässige Öffnungszeiten: von Mittwoch bis Freitag jeweils von 17 bis 23 Uhr, am Samstag von 21 bis 23 Uhr.

Zusätzliche Öffnungszeiten sind bei entsprechenden Ver­anstaltungen vorgesehen. Das neue Bierhübeli-Restaurant bietet 48 Plätze im Innenbereich und 80 in der Gartenwirtschaft an. Dort wurden übrigens die ­alten Holzbänke und -tische aufgemöbelt sowie neue Leuchten installiert.

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