Zum Hauptinhalt springen

Hanfbauer: Drahtzieher oder Opfer?

Vor vier Jahren wurde eine Bande um einen Hanfbauern verurteilt. Jetzt findet eine weitere Verhandlung gegen einen Landwirt statt. War er der Kopf der illegalen Geschäfte?

Ein Landwirt soll auf seinem Hof Hanf angebaut und verkauft haben.
Ein Landwirt soll auf seinem Hof Hanf angebaut und verkauft haben.
Walter Pfäffli

Jahrelang haben sich die Berner Untersuchungsbehörden gefragt, woher im Jahr 2007 ein Bauer aus der Region Bern ein Darlehen von 225'000 Franken erhalten hatte. Der Bauer wollte es nie sagen. Die Behörden nahmen darum an, dass das Geld aus illegalen Hanfgeschäften stammte.

Am Montag nun legte der Landwirt vor dem Regionalgericht Bern-Mittelland ein angebliches Beweispapier vor: Er will das Darlehen von seinem Vater erhalten haben. Der Bauer ist angeklagt, von 2005 bis 2007 auf seinem Betrieb Hanf angebaut, verarbeitet und verkauft zu haben. Aus Sicht der Staatsanwaltschaft hatte er damit einen Umsatz von weit über einer Million Franken erwirtschaftet. Das Urteil wird voraussichtlich heute gefällt.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.