Zum Hauptinhalt springen

Hanfbauer und seine Familie kassieren eine happige Geldstrafe

Ein Bauer, seine beiden Schwestern, seine Ex-Frau und seine Ex-Freundin wurden vom Gericht wegen des Anbaus und Handels von Drogenhanf verurteilt. Die höchsten Strafen kassierten der Bauer und seine jüngere Schwester.

Der Bauer baute soviel Hanf an, dass damit 500'000 Joints hätten gedreht werden können.
Der Bauer baute soviel Hanf an, dass damit 500'000 Joints hätten gedreht werden können.

Das Regionalgericht Bern-Mittelland hat gestern sein Urteil im mehrere Tage dauernden Prozess um den Hanfbauern aus dem Schwarzenburgerland gefällt. Der Bauer pflanzte auf seinem Hof so viel Hanf an, dass aus den Blüten 500'000 Joints hätten gedreht werden können. Das Gericht verurteilte den 53-jährigen Meisterlandwirt wegen Verstoss gegen das Betäubungsmittelgesetz, wegen Geldwäscherei und wegen fahrlässiger Tötung zu einer bedingten Freiheitsstrafe von 23 Monaten. Die Probezeit beträgt 2 Jahre. Das Gericht verfügte zudem, dass er eine Geldstrafe von 26'100 Franken bezahlen muss. Den Erlös aus dem Drogenverkauf, fast 300'000 Franken, muss er zurückbezahlen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.