Hort ohne Kinder

Urtenen-Schönbühl

Die Idee eines Kinderhorts für die Gemeindeversammlung Urtenen-Schönbühl ist mangels Interesse gescheitert.

Der Kinderhort blieb an der Gemeindeversammlung von Urtenen-Schönbühl am Montag leer (Symbolbild).

Der Kinderhort blieb an der Gemeindeversammlung von Urtenen-Schönbühl am Montag leer (Symbolbild).

(Bild: Keystone)

Kann man mit einem Kinderhort vermehrt jüngere Eltern an die Gemeindeversammlung locken? Diese Frage stellte sich der Gemeinderat von Urtenen-Schönbühl. Und er startete am Montag einen Versuchsballon. Die Antwort ist ernüchternd: Man kann nicht. Der Hort blieb leer, und im Saal fehlte die mittlere Generation weitgehend.

«Probieren kann man es ja alleweil», sagt Gemeindeschreiber Hansjörg Lanz dazu. Offenbar müsse man nach anderen Wegen suchen, um Eltern von schulpflichtigen Kindern politisch einzubinden.

Zu diesem Schluss ist man auch in Jegenstorf gekommen. Hier gab man das Angebot bereits in der Abklärungsphase auf. Interesse und Aufwand seien nicht im Lot gewesen, so Gemeindeschreiber Richard Holzäpfel. Die Überlegungen seien im Anschluss eher in Richtung des Datums und der Tageszeit gegangen.

Überlegungen zum Zeitpunkt der Gemeindeversammlung hat sich auch die Anbieterin des Horts, Heidi Züst, gemacht. Ihr Fazit: «Für kleine Kinder endet die Gemeindeversammlung zu spät, für Grössere ist ein Hütedienst unattraktiv.» Was am Weihnachtsmarkt gut ankomme, gelte offensichtlich nicht für die Gemeindeversammlung.

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