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Im Halbstundentakt von Bern nach Frutigen?

Der Bund hat am Freitag zwei Varianten zum künftigen Bahnausbau präsentiert. In der günstigeren Variante ist ein zweiter RegioExpress Bern-Spiez-Interlaken/Frutigen angedacht.

In der günstigeren der vom Bund vorgeschlagenen Varianten würde der direkte Halbstundentakt zwischen Bern und Frutigen möglich.
In der günstigeren der vom Bund vorgeschlagenen Varianten würde der direkte Halbstundentakt zwischen Bern und Frutigen möglich.
zvg

Der Bund hat am Freitag seine Ideen zum künftigen Bahnausbau in zwei Varianten präsentiert, einer günstigeren für sieben Milliarden und einer teureren für zwölf Milliarden. In der günstigeren Variante ist ein zweiter RegioExpress Bern-Spiez-Interlaken/Frutigen angedacht.

Damit würde der direkte Halbstundentakt zwischen Bern und Frutigen möglich, wie BLS-Sprecherin Helene Soltermann am Freitag auf Anfrage sagte.

Das Projekt soll ohne eine seitliche Erweiterung des Bahnhofs Bern um vier Gleise realisiert werden können, wie Soltermann ausführte. Eine seitliche Erweiterung des Bahnhofs Bern wurde in der Vergangenheit angedacht, der Zeithorizont für die Realisierung wurde allerdings offen gelassen.

Die vom Bund am Freitag präsentierte günstigere Variante könnte für den Raum Bern weitere Verbesserungen bringen, so etwa den 15-Minuten-Takt auf der S6 zwischen Bern und Niederscherli. Auch auf der Berner Tramlinie 6 zwischen Fischermätteli und Worb soll das Angebot verdichtet werden. Zur Debatte steht auch die Verlängerung der S7 bis Deisswil und eine neue S8 bis Zollikofen.

In der zweiten, teureren Variante, ist die Rede von einem Halbstundentakt der S-Bahn zwischen Freiburg, Murten und Ins und einer neuen Haltestelle Kleinwabern. Vertieft geprüft werden soll unter anderem auch der Teilausbau des Lötschberg-Basistunnels.

SDA/chh

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