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In Bern gibt es sonntags bald zehn «Offene Turnhallen»

In der Stadt Bern wird es bald zehn Turnhallen geben, in denen sich Kinder im Winterhalbjahr sonntags austoben können. Organisationen der Gesundheitsförderung planen neue Angebote im Länggass- und Lorrainequartier.

Sonntags sollen sich Kinder jeweils in Turnhallen der Stadt Bern austoben dürfen (Symbolbild).
Sonntags sollen sich Kinder jeweils in Turnhallen der Stadt Bern austoben dürfen (Symbolbild).
iStock

Wie die Berner Stadtregierung in einer am Montag veröffentlichten Bericht bekanntgibt, ist in der Turnhalle Lorraine ab Oktober ein sogenannter «OpenSunday» geplant. Das ist ein Gratis-Angebot der Stiftung IdéeSport für Kinder im Primarschulalter.

Unter Aufsicht von Coaches der Stiftung konnten sich bisher Kinder bereits in den Turnhallen Manuel, Rossfeld, Schwabgut und Brunnmatt sonntags bewegen. In der Stadt Bern gibt es zudem drei Arten von organisierter Sonntagsbewegung für Kinder und ihre Eltern: «MiniMoves», «KrabbelGyms» sowie «ä Halle wo's fägt». Sie sind alle für Kinder im Vorschulalter gedacht.

Diese Angebote werden in dieser Reihenfolge von der Stiftung IdéeSport, dem Verein für Sport und Freizeit BTV Bern und dem Verein CHINDaktiv organisiert, stets mit finanzieller Unterstützung der Stadt Bern.

Ab diesem Oktober soll nun auch die Turnhalle Länggasse für «ä Halle wo's fägt» sonntags offen stehen. Damit steigt die Zahl der Sonntagsangebote auf elf und die Zahl der Standorte auf zehn.

An den «OpenSunday»- und den «Halle wo's fägt»-Veranstaltungen nehmen durchschnittlich 30 Kinder teil, bei den «MiniMoves» und den «KrabbelGyms» durchschnittlich 45. Diese Angebote seien folglich beliebt und gut besucht, schreibt der Berner Gemeinderat in seinem Bericht.

Mit dem Bericht reagiert die Berner Stadtregierung auf eine im Jahr 2017 vom Berner Stadtrat an den Gemeinderat überwiesene Motion. Der Stadtrat forderte in diesem Vorstoss die Stadtregierung auf, für ein flächendeckendes Angebot an sonntags offenen Turnhallen für Kinder zu sorgen. Dafür brauche es eine Budgeterhöhung auf 120'000 Franken.

Eventuell auch für behinderte Kinder

Wie dem Bericht zu entnehmen ist, lässt sich die Stadt Bern die Unterstützung dieser Angebote derzeit 129'000 Franken pro Jahr kosten. Mit der Einführung der Angebote in der Lorraine und in der Länggasse sei der Ausbau der OpenSunday-Angebote «vorerst abgeschlossen».

Es werde jährlich überprüft, ob das Angebot mit der Nachfrage übereinstimme. Vor zehn Jahren starteten die ersten Angebote. Mit der Stiftung IdéeSport liefen Gespräche, ob die «OpenSunday»-Angebote sukzessive für Kinder mit Behinderungen geöffnet werden könnten.

SDA/chh

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